Eintritt für Verrückte

Arne Pahlke, Juli 1993

 

Es ist vollbracht, mein Ausbruch.

Hab’ mit aller Macht

danach’ gesucht.

Nach dieser Lücke,

in die Welt für Verrückte.

Die das hält, was ich mir

von ihr

versprach.

Und in ihr, das zu leben vermag,

was schon immer aus mir heraus wollte,

da es in der anderen Realität nicht sein sollte.

Dort,

in der Maskenwelt der Mutanten.

Der Welt,

die langsam zerfällt,

an allen Kanten.

Sie,

die Lügen gestraft feige schweigt,

die darauf beharrt, dass sie bestehen bleibt.

Doch sie geht unter, eure scheinheile Welt,

und kein faules Wunder, dass sie am Leben erhält!

 

Nur die Verrückten, sie verbleiben,

und ihr Himmel hängt voller schräger Geigen.

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