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Traumdeutung Traumdeutung ist eine wunderbare Sache. Und man benötigt dafür nichts weiter als einen wachen Verstand. Ok, damit ist Traumdeutung immer noch eine wunderbare Sache, nur eben von der Mehrheit der Menschkrüppel nicht mehr durchführbar. Wie einfach so eine Traumdeutung allein mit Hilfe eines wachen Verstandes funktioniert, möchte ich mit dem folgenden Beispiel aufzeigen: Unlängst träumte mein 7jähriger Neffe, dass er auf einer saftigen grünen Wiese steht und die Sonne plötzlich alles um ihn herum ganz hell erleuchtete. Ihm wurde wunderbar warm und er hielt tausende große Luftballons in der Hand, die ihm gen Himmel trugen. Und hoch droben im Himmel war dieser riesengroße Teddy, der ihm seine Freundschaft anbot und ihm dafür versprach, ein Leben lang auf ihn aufzupassen. Freudestrahlend erzählte mir mein Neffe diesen Traum, den ich ihn dann sofort deutete, da er die Botschaft dieses Traumes scheinbar absolut fehlinterpretierte. „Hör zu …“, sagte ich zu meinem Neffen: „Du musst jetzt sehr stark sein! Die helle Sonne, die du gesehen hast, dies war eine Atombombenexplosion, die du demnächst miterleben wirst. Die Ballons, die dich in den Himmel trugen, stehen für die unzähligen Brandblasen auf deiner, von der Hitze der Atombombe verbrannten Haut. Und der große Teddy war der Teufel. Es war kein Teddy, der dir seine Freundschaft angeboten hat, sondern der leibhaftige Teufel. Und du kleiner Idiot hast ganz bestimmt ja gesagt, oder?” Mein Neffe nickte und zitterte am ganzen Körper. “Nun, damit gehört dem Teufel deine Seele. Der Traum wollte dir also sagen, dass du bald bei lebendigem Leib verbrennen wirst und danach als Eigentum des Teufels für immer und ewig in der Hölle schmorst.“ Zwar leidet mein Neffe seit meiner Traumdeutung unter Alpträumen und ich darf ihn nicht mehr sehen; - doch dafür weiß er jetzt wenigstens, was ihn erwartet. © Arne Pahlke |
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