![]() |
|||||||||||||||
|
Endstation Arne Pahlke, Oktober 2008
Ich fühle mich so müde – fühle mich so matt. Ich will nicht mehr leben - ich hab es so satt. Die Welt machte mich panisch, manisch depressiv. Sex ist mir zu trojanisch, die Liebe zu naiv.
Ich will nicht mehr laufen im großen Mühlenrad. Ich fühle mich gefangen wie ein Ziffernblatt. Alles scheint so menschlich und stinkt doch inhuman. Meine Seele wurde verstümmelt – mentales Contagan.
Ich will ihn nicht mehr sehen, den ganzen Lügendreck. Ich hasse dieses Leben auf dem Unterdeck. Es formte mich sarkastisch, bös und schizoid Wer auf dieser Welt kein Geld hat, der ist negroid.
Ich steige die nächste Station aus. Fühl mich wie ausgestellt – wie im Affenhaus Die Hoffnung ist gestorben, ich folge expressiv. Ich leg mich auf die Gleise – das endet effektiv. |
|||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||
|
Konkalit 21. Februar 2009 - Diese Gefühle um diese Gedanken sind so dermaßen grässlich, kaum auszuhalten. Manchen sieht man sie im Gesicht schon an. Ahnt wie es ihnen ergeht, doch wirklich erschreckend die Lächler, Menschen die stets vergnügt sind und Lächeln und dabei ebendiese Gedanken in sich tragen , von denen niemand weiß, sie niemand kennt und hinterher niemand glauben kann das dieser Mensch geht. Doch auch verdienen diese Menschen die meiste Bewunderung, denn sie sind Schauspieler in einer Hölle aus Heuchlern und Lügnern, doch anders als diese nur zu ihrem eigenen letzten Zweck! KinskAnna, 14 Februar 2012 Ich begleite deine Arbeiten schon seit 2 Jahren und bin wohl mittlerweile ein Fan deiner Texte. Ich finde nicht die richtigen Worte dafür, was mir so an ihnen gefällt. Authentizität? Ungeschönte Offenheit oder deine Vorliebe dafür auf ein Happyend zugunsten der oft düsteren Realität zu verzichten? Endstation, 14 Februar 2012 - So dürften sich viele fühlen, wenn nicht gar die meisten. Die einen verwerfen jedoch am nächsten, was sie selbst sind. Die anderen haben effektive Möglichkeiten, um sich davon abzulenken, beispielsweise durch ausreichend Geld und den damit verbundenen Optionen, oder oberflächigen sozialen Kontakten, sinnlosen Aktivitäten etc. Und wenn dieses Ablenken lange und intensiv genug betrieben wird, führt dies meist dazu, daß diese grässlichen Gefühle als abnormal bezeichnet, sowie vertuscht und verleugnet werden, obwohl diese Gefühle im Grunde genommen völlig normale Reaktionen sind, auf abnormale Vorgänge die wahrgenommen werden. The Educator, 15 Februar 2012 - Sorry, bin ich ein Depp. Habe ich tatsächlich bei NAME anstatt "The Educator" das Wort "Endstation" eingegeben. Ja schnapp ich jetzt ganz über. Der da oben (Kommentar) den hab ICH geschrieben. ;-) |
|||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||
|
® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
|||||||||||||||