Erotische Post  - Wichswäscheversand etc.

18-jähriger, blonder, unbehaarter (B)Engel verschickt seine getragenen Slips und erfüllt auch Sonderwünsche.

Und Sonderwünsche könnten wie folgt aussehen: getragene Unterwäsche mit Sperma-, Urin- oder Bremsflecken; verschwitzte, stinkige (Tennis-)Socken; benutzte Kondome; in Einmachgläser  abgefüllte Körperausscheidungen, benutzte Taschentücher oder angesammelter Speichel. Auch werden ausgetragene Sneakers,  Hosen und andere Kleidungsstücke angeboten. Den sexuellen Phantasien bzw. Abgründen sind kaum Grenzen gesetzt, denn laut Anzeigentext erfüllen die Inserenten zahlungsbereiten Männern jeden Wunsch.

Der Versand von erotischem Postmaterial ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen, wozu hauptsächlich das Medium Internet beigetragen hat. Doch wer verbirgt sich eigentlich hinter solchen Anzeigen? Will man den Versandhändlern Glauben schenken, so sind diese fast ausnahmslos jung (meist 16-20-jährig) und besonders gut aussehend, also eigentlich durchweg begehrenswerte Blütenbengel. Auf viele trifft dies auch zu. Allerdings sollte man auch davon ausgehen, dass viele der gemachten Angaben einfach nicht der Wahrheit entsprechen.

 

...und den dreckigen Phantasien sind keine Grenzen gesetzt ...

 

Doch, wie heißt es so schön: Der Mensch will betrogen werden! Und der Wäsche- und Wichsbriefversand ist nun zweifelsohne ein Geschäft mit der Illusion wie kaum ein zweites.

Dieses gilt übrigens auch auf der Heteroebene. Viele heterosexuelle Männer legen brav 10-30 Euro für ein Dufthöschen hin, das irgendeine blutjunge Schönheit angeblich tagelang für sie getragen haben will. Dass sich in Wahrheit aber eher ein altes Hausmütterchen den Schlüpfer im Akkordtempo über ihre Mumu gerieben hat, davon will der Käufer natürlich nichts wissen.

Auch sollte man nicht unbedingt davon ausgehen, dass man nach Einsendung des geforderten Betrages, der sich übrigens je nach Wunsch der Ware so zwischen 10-100 Euro beläuft, jemals wieder von den windigen Händlern zu hören bekommt. Dies ist insbesondere dann nicht unwahrscheinlich, wenn die Versender der erotischen Köstlichkeiten mit einer Postfachadresse agieren. Denn auch wenn diese Personen mit ihrem Versand bzw. Nichtversand einen Straftatbestand erfüllen, so haben sie wohl kaum mit einer Anzeige zu rechnen. Oder welcher betrogene Mann würde schon zur Polizei gehen, um dort anzugeben, dass er zwar fünfzig Euro für eine vollgepinkelte Unterhose bezahlt, diese aber nie erhalten hat?

 

siehe auch unter: Cybersex, Mailwichser (Chat-Wichser), Wichsphantasien  Mailwichser, Dirty Talk, Liebesbriefe,  Verbalerotik & Verbalerniedrigung,Kontaktanzeigen, Kontaktanzeigenkuerzel, Objekt der Begierde, Verbalerotik & Verbalerniedrigung,Boys, Boys, Boys,Besudelung & Besudelungsphantasien, Sneakers und Sneakersfetisch

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