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Exhibitionismus Vorzeiger, Entblößer; - Exhibitionismus beschreibt den Drang, das eigene Geschlechtsteil (im erigiertem Zustand) vor Fremden (meist Frauen) in der Öffentlichkeit zu entblößen. Dabei verzichtet der Exhibitionist fast ausnahmslos darauf, näheren Kontakt zu der oder den Person(en) herzustellen, vor der/den er sich zur Schau stellt. Ihn stimuliert es vielmehr, sein Opfer zu erschrecken oder zu verängstigen.
Der Exhibitionismus findet sich fast ausnahmslos unter heterosexuellen Männern und erfüllt einen Straftatbestand. Ein Entblößer-Drang wird meist in Zeiten emotionaler Belastung herausgebildet und kann in diesen gehäuft auftreten, um dann wieder für einen längeren Zeitraum zu verschwinden. Der Exhibitionist kann sein Verlangen nur schwerlich kontrollieren. Es bedarf normalerweise einer psychotherapeutischen Betreuung, um derlei Handlungen zu unterbinden, und das Risiko schlimmerer Sexualdelikte (z.B. Vergewaltigung) seitens des Exhibitionisten zu minimieren. siehe auch unter:Zopfabschneider, Voyeurismus, Verdraengung, Ventilfunktion, Freud, Sigmund , Perversion, Paraphilie, Erregung oeffentlichen Aergernisses |
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