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Drei Fragen, die ich gewissen Frauen schon immer stellen wollte: (2004) Die Frage, nach den Hintergründen und den Auswahlkriterien bei eurer Männerwahl… Bei kaum einer anderen Frage scheinen mir mehr Frauen suspekter, als in der Frage nach den Auswahlkriterien bei ihrer Partnerwahl. Würde ich in dieser Obliegenheit allein auf den Rat meiner Mutter hören, so könnte ich es mir leicht machen, da Frauen ihrer Meinung nach hauptsächlich auf gepflegte Hände und geputzte Schuhe achten. Doch wahrscheinlich hat meine Mutter diese bockbeinige Vereinfachung eines tatsächlich hoch komplizierten Sachverhalts einfach von Ihrer Mutter übernommen, die sie wiederum von ihrer Mama aufgegriffen haben dürfte. Wenn es nämlich tatsächlich so sein sollte, dass man dem weiblichen Geschöpfen allein mit sauberen Schuhen und gepflegten Händen imponieren könnte, würde ich bereits ein Harem mein Eigen nennen. Ich glaube vielmehr, dass Frauen generell ebenso gewöhnlich und durchschaubar gestrickt sind, wie die Masse der Männer. Ich glaube weiterhin, dass sie, gleich den männlichen Hodenträgern inneren Zwängen unterliegen, die sie wieder und wieder nach stets demselben Muster handeln lässt, gleich wie hartnäckig sie dies auch bestreiten mögen. Aber Schutzbehauptungen gehören bei zwanghaften Handlungen schließlich stets dazu. Ja, ich glaube, die Masse der Frauen sind durchschaubare und in vielerlei Hinsicht berechnende wie berechenbare Wesen. Nur sind diese eben ganz anders berechenbar wie die Masse gewöhnlicher und durchschaubarer Männer. Somit sind Männlein und Weiblein mit zwei grundverschiedenen Schurken vergleichbar. Es steht für mich zweifelsfrei fest, dass die meisten Männer in die Schublade der schwanzgesteuerten und von Frauen leicht auszuleuchtenden und zu manipulierenden Reduktionswesen zählen. Doch ebenso, wie man einen Pups drauf lassen kann, dass acht von zehn Männern einer schlanken Blondine mit üppigen Vorbau und einem nuttigen Make-up binnen weniger Minuten verfallen können, wenn diese es darauf anlegt; - ebenso kann man sein Geld darauf verwetten, dass die Masse der Frauen sich ihren Partner weniger aus optischen sondern weitaus aus, eher nach sogenannten “charakterlichen Eigenschaften” hin auswählt. Was will dieser Misanthrop denn, höre ich jetzt einige Frauenzimmer unken. Schließlich ist dieses Auswahlmuster doch wohl allemal besser, als jene männlich-penetrante Oberflächlichkeit. Ja, aber auch nur auf dem ersten Blick. Und wohl nicht zuletzt auch deshalb ist einer eurer Lieblingsvorwürfe in unsere Richtung unsere Oberflächlichkeit? Doch was verbirgt sich denn dem gegenübergestellt, hinter der Oberfläche Eurer Charakterbezogenen Partnerauswahl? Aber seid Ihr wirklich besser? Ok, Ihr sucht vielleicht tatsächlich nach charakterlich guten Männern – aber landen tut Ihr dennoch auffällig häufig bei Männern, die sich (absolut) konträr zu jenen Wesenszügen verhalten, die ihr angeblich alle sucht. Viele von euch wünschen sich z.B. einen Mann, der euch beschützen soll. Aber was holt ihr Euch? Ihr holt Euch eine Dumpfbacke, die Euch unterdrückt und klein redet. Ihr sucht nach einem Mann, bei dem ihr Euch anlehnen könnt. Und was ehelicht Ihr? Ihr heiratet einen schwer übergewichtigen „Genusstrinker“, der zwar jede Menge Anlehnungsfläche, aber deshalb noch lange keinen Anlehnungsgrund bietet. Eure Oberflächlichkeit ist z.B., dass Ihr einen hageren Mann oft direkt die Männlichkeit absprecht, die Ihr dafür jeden dahergelaufenen Koloss doppelt aufschwatzt. Und dass Ihr dabei die Begriffe charakterliche Stärke und Männlichkeit nach Belieben vertauscht, dies stört Euch nicht weiter. Und Ihr berichtet auch gerne davon, wie Ihr mit Phantasie erobert werden wollt. Aber was ist die Realität? Ihr lasst jeden romantischen Poeten links liegen und verspottet diesen als lebensuntüchtig und richtet Euch stattdessen lieber an der Seite eines grenzdebilen Brüllpavians ein, der nach dem täglichen zweiminütigen Begattungsakt von Euch hören will, wie gut er war; - Euch ansonsten aber lieber den Mund verbieten würde. Und Ihr beglaubigt immerzu, dass Euch Geld nichts bedeutet. Doch wie viele junge und gut aussehende Männer würden sich wohl für eine dämliche Verkupplungsshow einfangen lassen, in der sie sich einer alten reichen Runzelfrau als Eheköter anbieten müssten? Sagt mir doch mal, wie es sich wirklich verhält, Ihr ganz besonderer (weit verbreiteter) Frauenschlag, denen diese Frage gewidmet ist. ihr sucht nun einmal vordergründig (oder gar allein) nach einem Mann, der Euch ernährt - mehr noch - der Euch nach Möglichkeit in Luxus leben lässt. Und da Ihr mit alledem einen zwanghaften Verhalten folgt, seid ihr wie die Masse der Männer – nämlich durchschaubar und oberflächlich. Macht Euch da nichts vor – und mir erst recht nicht! Und ich bin mir sicher, dass Ihr wirklich ganz prima damit klarkommt, wenn Euer Versorger ein bisserl mitleidserregend aussieht; - sich Euch gegenüber mangelhaft benimmt, moderig stinkt und fremd fickt, solange er Euch nur finanziell unterhält. Nein, Ihr erwartet doch nicht wirklich, dass er Euch im Bett befriedigt.
Warum träumen so viel von Euch nur einem muskulösen Farbigen, der zwar kein Geld hat, dafür aber eben einen phantastischen Körper und einen großen Schwanz. Warum holt ihr Euch keinen solchen Mann, sondern fickt lieber weiterhin mit einem kalken Wuchtbrummer, der Euch noch niemals einen Orgasmus wird? Warum träumen so viele von Euch heimlich von jungenhaften Männern; - aber halte ihre Öffnungen dennoch ausnahmslos für einen Kerl hin, bei dem sie beim Begattungsakt ihre Augen schließen müssen? Ist es euch all dies scheißegal? Spielt da eventuell euer Hang zur Opferbereitschaft mit hinein? Oder macht Ihr euch „nur“ etwas vor? Und zwar genauso, wie auch viele Männer, wenn sie etwa sagen: „Natürlich geht es mir vor allem um die inneren Werte einer Frau…“, während sie verschämt (wie debil grinsend) der nächstbesten Tussi auf den Arsch oder auf die Titten schauen? Ich behaupte, vielen von Euch ist das Aussehen eines Mannes tatsächlich relativ bis total egal. Und überdies meine ich, dass nicht wenige von Euch eine besonders dekadente Form von Masochismus bereits im frühen Mädchenalter herausgebildet haben. Somit seid Ihr von einem einfachen und auswechselbaren Naturell beseelt. So darf man viele von Euch offen wie verdeckt schlecht behandeln. Ja, mitunter muss man Euch z.B. nur mehr oder weniger bewusst ignorieren, um Euer Interesse zu wecken. Und ein dominanter Blick lässt Eure Knie zehnmal schneller einknicken, als ein sanftmütiges Wesen. Ich mag Euch trotzdem, auch wenn Ihr keinen Deut besser seid, als der gemeine Mann. Außerdem sprach ich ja nur gewisse Frauen an, sozusagen eine kaum erwähnenswerte Minderheit. Hüstel!
Die Frage, nach euren penetranten Treuschwur- und Ewigkeitswünschen und eurem Besitzdenken … Eigentlich ist mit der folgenden Aussage von Oscar Wilde alles Wesentliche bezogen auf diese Frage gesagt, - dennoch werde ich seiner Äußerung noch einige Wortbrocken hinzufügen: „Immer! Ein schreckliches Wort! Mich schaudert, wenn ich es höre; die Frauen lieben es so sehr. Sie verderben jedes Abenteuer, indem sie ihm ewige Dauer zu verleihen suchen. Noch dazu ist es ein sinnloses Wort. Der einzige Unterschied zwischen einer Laune und einer Leidenschaft, die ein Leben lang währt, ist, dass die Laune ein wenig länger dauert.“ Als man einst in grauer Vorzeit bei einer Trauung jenen abstoßenden Zusatz einführte, …bis das der Tod euch scheidet, da wurden die Menschen meist kaum älter als dreißig Jahre. Somit musste ihr Treuegelöbnis in der Regel zehn bis fünfzehn Jahre überstehen, was ich bereits für eine immense Zeitspanne halte. Aber heute werden Menschen in Deutschland etwa 80 Jahre alt. Heiratet man also mit zwanzig, so müsste man sich etwa sechzig Jahre lang im voraus Treue schwören. Aber warum, frage ich mich, sollte man eine solche Albernheit tun? Und wie kann man dies tun, ohne dabei nicht heuchlerisch zu werden? Oder dient dieser Zusatz lediglich als wohlklingendes Geseire, mit denen man vor allem Frauen ein Gefallen tut? Man kann doch niemanden schwören, dass man ihn in dreißig Jahren noch sexuell treu ist. Oh, sicherlich gibt es Momente, da will man von Ewigkeit reden, weil die Gegenwart so wunderschön ist. Allerdings lässt sich kein Augenblick für die Ewigkeit meißeln! Deshalb sollte man Wörter wie Ewigkeit konsequent aus einer Beziehung heraushalten, um ihr eine größere Chance einzuräumen etwas Dauerhaftes zu werden. Es gibt zwar eine Ewigkeit – aber nichts innerhalb dieser Ewigkeit bleibt für eine Ewigkeit unverändert. Und bezogen auf eine Beziehung bedeutet dies nicht anderes, als dass jene zwei Menschen, die einst einander unbändig liebten und begehrten, durch Veränderungen, denen wir alle ausgesetzt sind, gefühlsmäßig entweder noch näher zusammenrücken oder aber zunehmend auseinander rücken. Und soll man nun im Falle einer gefühlsmäßigen und dauerhaften Abkühlung etwa nur noch deshalb aneinander festhalten, weil man einst einen absurden Treuschwur geleistet hat? Wenn man dies tut, dann hat dies wahrscheinlich zum Ergebnis, dass man einander zu hassen beginnt, weil man sich an der Seite des anderen unfrei fühlt; unfrei deshalb, weil sich zwei Wesen, die man gegen ihren Willen aneinanderkettet ihre persönliche Entfaltung boykottieren.
Und eben all dies scheinen viele Frauen mit ihren penetranten Treuschwur- und Ewigkeitswünschen Beiseite zu schieben. Und nein, ich empfinde Beziehungen, die lange andauern, nicht als ein furchtbares Elend. Wenn eine Beziehung das hält, was beide sich davon versprechen, dann kann der Zusatz bis das der Tod uns scheidet eine wundervolle Verheißung sein. Aber gerade deshalb sollten sich viele Frauen mit ihren Treuschwüren bitte schön zurückhalten. Ich will eigentlich zum Ausdruck bringen, dass mich (und viele andere Männer auch) kein Frauentyp rascher und nachhaltiger in die Flucht treibt, als jener, der mir mit Ewigkeit droht. So kann doch niemand voraussagen, wann etwa das Verlangen stirbt. Und eine Partnerschaft ohne Verlangen kann zwar durchaus weiterhin eine großartige Kameradschaftsliebe sein, die oftmals sogar viel zuverlässiger daherkommen kann. Aber eine echte Kameradin hätte dann auch nichts dagegen, wenn ihr Freund/Ehemann sich für sein sexuelles Verlangen einen Ersatz sucht oder umgekehrt.
Liebe ist in erster Linie nicht eine Bindung an eine bestimmte Person. Liebe ist eine Haltung, ein innerer Zustand, eine Charakterorientierung. Ich für mein Teil begehre Frauen und Männer, begehre junge Frauen und reife Frauen, liebe farbige junge Männer und Asiaten. Und ich kann doch nicht einfach aufhören diese in meinem Innersten zu begehren, nur weil es nicht wenige von euch in Verzückung versetzt, wenn ich ihnen Worte von ewiger Treue ins Ohr säusele. Ich habe bereits bewiesen, dass ich einer Frau körperlich über Jahre treu sein kann. Aber dies habe ich mir allein bewiesen – und es war auch kein Beweis sondern mein persönlicher Wunsch. Ein Treuschwur hingegen, den ich erbringen muss, beruht nicht auf meinen inneren und innigen Wunsch. Nein, so etwas mag ich nicht abgeben! Ich will treu sein – oder ich will es nicht! Und ich will mich jemanden zugehörig fühlen, nicht aber einer Person gehören! Warum nur sind so viele von euch in dieser doch einfachen Frage derart (selbst)zerstörerisch und kompliziert?
Die Frage, nach euren stereotypen Verhalten Manchmal glaube ich wirklich, dass ich in einem falschen Film gelandet bin. Zum Beispiel dann, wenn gesund gewachsene Frauenzimmer sich ihre Brüste per Silikoneinlagen vergrößern lassen. Natürlich tun sie dies auf Nachfrage angeblich alle für sich selbst. Allerdings sind ihre Aussagen in diesem Zusammenhang meist derart verräterisch, dass schnell deutlich wird, das sie sich einen operativen Eingriff vornehmlich allein deshalb unterziehen, um einem mehr als fragwürdigem stereotypen Frauenbild zu gleichen. Man stelle sic einmal vor, jeder zehnte Mann ließe sich plötzlich Implantate in seinen Schwellkörper einsetzen. Wäre das Ergebnis nicht die reinste Freakshow? Ich für meinen Teil empfinde Silikonimplantate als freakig - nicht aber als erotisch. Es ist doch einhundertmal liebreizender, wenn man eine kleine Erhöhung Naturbrust umfasst, als zwei pralle mit Haut und Fleisch überzogene Plastikhalbkissen. Aber leider sehen dies nicht nur viele Frauen anders, sondern vor allem eine tittengeile Männerschar. Eine große Zahl Männer will Frauen mit großen Titten, weil sie große Titten geil machen. Aber warum wollen so viele Damen große Euter haben? Frauen wollen die großen Oberweiten meist nicht für sich selbst, sondern sie wollen von möglichst vielen Männern attraktiv gefunden werden. Für mich ist dies einer dieser typischen Auswüchse weiblicher Gefall- und Harmoniesucht. Also, wenn sie Dinge etwa lediglich auf den ersten Blick für sich selbst tun, diese aber nur deshalb in Angriff nehmen, um der Männerwelt zu gefallen. Wer auch immer, Mann oder Frau, Dinge tut, allein um zu gefallen, der gefällt mir nicht! Und warum tragen z.B. so viele Frauen lange Haare? Sie tun dies bestimmt nicht alle, weil sie sich mit ihren längeren Haaren wirklich schöner finden, sondern sie tun es oft auch, weil sie sich damit fraulicher und somit für die Mehrheit der Männerwelt begehrenswerter fühlen. Es geht also einmal mehr darum plumpe Stereotypen zu erfüllen. Dies finde ich persönlich sehr bedauerlich. Einerseits, weil ich persönlich Frauen mit kurzen Haaren meistens attraktiver finde. Und anderseits, weil viele langen Frauenhaare total kaputt sind (strohig, durch unzählige Färbungen ruiniert etc.). Und dennoch halten die Frauen an ihnen fest, wie an einer wertvollen Perlenkette. Und wo ich schon mal bei den Äußerlichkeiten bin, möchte ich auch gleich hinterherschicken, dass viele Frauen in Schuhen mit hohen Absätzen oder in langen Röcken lächerlich aussehen, weil diese ihrem Typus nicht entsprechen. Diese Frauen verkleiden sich wider ihrer Natur. Aber sie tun es dennoch – und dies einmal mehr nicht für sich selbst! Ich habe nichts gegen frauliche Frauen, wenn ihre Weiblichkeit nicht aufgesetzt ist. Aber sobald ich ihre Weiblichkeit als eine aufgesetzte Weiblichkeit entlarve, interessieren sie mich nicht mehr. |
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Bellinda, 23 Januar 2011 - ja, es ist unheimlich. aber es steckt soviel wahrheit in diesem text. ich bin beeindruckt. |
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