Frühlingsgefühle

Wenn die Tage länger  werden und die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen  unser Gemüt anheben und die Libido fordernd kitzeln, dann erblühen in unserem Innern die vielzitierten Frühlingsgefühle.

Doch gibt es Frühlingsgefühle wirklich oder handelt es sich dabei um eine bloße Einbildung?

 

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Frühling - und man(n) wird ganz “flatterig

Der menschliche Hormonhaushalt wird u.a. auch durch die Sonneneinstrahlung beeinflusst. So wird beispielsweise die Bildung des Hormons Melatonin, dass u.a. für Schlafphasen verantwortlich ist, im Frühling deutlich heruntergefahren, was zu mehr Vitalität führt. Gleichzeitig führt die vermehrte Ausschüttung der Hormone Testosteron, Östrogen und Endorphine zu einer stärkeren Wahrnehmung und einem Plus an Lebendigkeit.

Und in ihrer Gesamtheit bewirken sie halt, dass bei den meisten Männern der Hormonhaushalt total verrückt spielt und sie an nichts anderes mehr denken können als an Sex.

Wird übrigens ein älterer Herr von diesem alljährlichen Hormonschub getrieben, so spricht man in diesem Zusammenhang ein wenig abfällig von „Frühlingsgefühlen im September“.

 

siehe auch unter: Johannistrieb, Geilheit,    AndrogeneLibido, Midlife crisis,zweimal spritzen, Hypersexualitaet, Ventilfunktion, Rendezvous (Date), Liebelei

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