Fußfetischismus – eine persönliche Zehenbeschau

Arne Pahlke, Juni 2006

 

Ich möchte über einen (persönlichen) Problemfall berichten, der im Grunde genommen kein Problemfall ist, sondern eine meiner Leidenschaften, eine meiner speziellen Vorlieben, einer meiner Fetische.

Ich bin total verrückt nach Füßen!

Und nein, ich finde es nicht schlimm oder gar verwerflich, daß ich mich nach Füßen verzehre. Und ich komme auch gut damit klar, daß viele Menschen diese besondere sexuelle Spielart als ekelhaft abtun, denn ansonsten würde ich hier nicht so offen darüber schreiben. Ich muß übrigens immer schmunzeln, wenn mir jemand seine Aversion bezüglich meines Fußfetisches mehr oder weniger deutlich zum Ausdruck bringt, während er selbst z.B. gerne Pussys leckt oder ohne Kondom in Weiber- oder Männerärsche fickt oder auch einfach nur gerne ausdauernd auf Zunge küsst. Anstatt sich darüber zu informieren, wie viele Bakterien und Krankheitskeime bei diesen drei Spielarten mit von der Partie sind – und im Verhältnis dazu – wie wenig davon beim Füße lecken, erklärt er lieber den Fußfetisch als eine ekelhafte Angelegenheit.

meine Füße im August 2009

Dabei sind Füße es allemal wert, sie für sich und sein Gegenüber, als ein außerordentlich sensitives Lustinstrument zu entdecken und dann natürlich entsprechend einzusetzen. In einigen asiatischen Ländern kommen sie aus diesem Grund gehäuft zum Einsatz und zwar fern ab von Macht- und Unterwerfungsszenearien oder abgründiger Phantasien. In unseren Breitengraden hingegen gelten Füße weniger als etwas Erotisches, sondern vielmehr als etwas Unanständiges und Dreckiges. So zumindest lernen es vor allem die Kinder. Füße sind bäh! Füße stinken! Und Füße dürfen selbst dann nicht auf den Tisch, wenn sie frisch gewaschen sind, eben weil es die dreckigen Füße sind. Doch bevor die Muttis ihren Töchtern und Söhnen selbst saubere Füße weiterhin dreckig und schmutzig reden, sollten sie sich einmal fragen, mit welchem Körperteil sich die Kinder eigentlich ihren Hintern sauber wischen, ihre Vagina  oder ihren Pullermann berühren, mit unsauberen Gegenständen hantieren, anderen Menschen selbige reichen etc.. Ganz genau, dies alles vollführen sie mit ihren Händen. Und selbst, wenn sie ihre Hände mehrmals täglich waschen, so bleiben diese dennoch die weitaus größeren „Dreckschleudern“, als im Vergleich dazu die Füße. Diese nämlich werden in der Regel den ganzen Tag über geschützt verpackt von fast allen schädlichen Einflüssen ferngehalten. Somit müsste es eigentlich heißen: Hände vom Tisch! Aber nun gut, ich will es mit meiner Parteinahme mal nicht übertreiben, zumal ich, wie viele andere Fußfetischisten, mit duftneutralen Füßen eher weniger anfangen kann. Und ja, sie dürfen sogar etwas dreckig sein und dürften bei mir dennoch nicht nur auf meinem Tisch abgelegt werden.

Es gibt ziemlich viele Fußfetischisten; - fast könnte man meinen, daß wir zu einem Volk der Fußlecker verkommen sind. Zumindest sind die Kontaktanzeigenmärkte voll von Anzeigen, in denen Fußanbeter und Zehenlutscher & Co nach diesen ganz speziellen Betätigungsfeldern Ausschau halten. Und dabei stachen mir drei Dinge sofort ins Auge:

1.) Es scheint so gut wie keine Frau zu geben, die einem Mann die Füße verwöhnen möchte.

2.) Dafür scheint es um so mehr Männer zu geben, die nur darauf aus sind Frauen- oder Männerfüße zu verwöhnen und anzubeten.

3.) Es gibt aber auch kaum eine Frau, die in ihrer Anzeige nach einem Fußfetischisten sucht; - ausgenommen die vielen professionellen Damen, von denen man weiß, das sie jedes starke „Angebot-und-Nachfrage-Ungleichgewicht“ gewinnbringend  für sich ausnutzen wollen).

Glücklicherweise bin ich bisexuell, sodass ich nicht auf die Füße irgendeiner Madame angewiesen bin und dafür eventuell sogar noch Geld hinblättern muss, nur um ihr zu Füßen zu liegen. Ich begehre gewisse „Männerfüße“ mindestens genauso heiß, wie gewisse Frauenfüße.  Die von mir begehrten Männer dürfen nicht zu männlich sein, sondern müssen vielmehr jungenhaft aussehen.   Und ich gehöre nicht zu jenen Fußfetischisten, denen es annähernd egal ist, wie ein Fuß aussieht und der dazugehörige Fußträger, wobei man als Fetischist durchaus auch mal versucht ist Kompromisse einzugehen, will man nicht allzu lange Durststrecken überstehen. Jeder Fetischist wird diesen Kompromiss-Erwartungs-Spagat aus eigener Erfahrung kennen. Aber es gibt halt Schmerzgrenzen. Und diese Grenzen ziehe ich eher eng, da für mich der Schöngeist und die Anmut sowie die daraus resultierende Anbetung eine wesentliche Rolle spielen. Und somit fällt es mir eben ungleich schwerer, einen  Klumpfuß einer übergewichtigen Frau anzubeten, als etwa den Fuß eines schlanken schönen Jünglings. Ich stehe zwar tendenziell mehr auf Frauenfüße, aber dadurch gewinnen diese nicht zwangsläufig einen Vorteil gegenüber Männerfüßen, weil für mich zunächst das komplette Aussehen zählt und danach erst die Füße. Gefällt mir ein Gesicht nicht, kann mich ein Körpergebilde nicht für sich einnehmen. Und dann können die Füße noch so schön aussehen, sie werden kein Feuer in mir entzünden.

 

Ich habe mich natürlich oft gefragt, warum ich wohl so versessen auf die Füße von Frauen sowie auf die Füße und Sneakers junger schlanker Männer (Boys) bin. Meine Antwort ist zwar meine ganz persönliche Antwort; - wohl aber weiß ich, dass sie so ähnlich auch auf viele andere Fußfetischisten zutrifft.

Bereits als kleiner Junge wurde ich von Dirty- und Besudelungsphantasien heimgesucht.  Alles was bäh war, weckte fast automatisch mein übergelagertes Interesse.  Ich erinnere mich noch bildhaft, wie mich der Geruch der verpinkelten Unterhöschen meiner älteren Schwestern erregte. Und er tat dies bereits zu einer Zeit, als in meiner Unterhose noch keine Versteifungen stattfanden. Der Geruchscocktail erregte mich sogar so sehr, das ich, um die eingefangenen Duftnoten zu intensivieren, mich gelegentlich in den Wäschekorb setzte. Mir war zu dieser Zeit noch nicht wirklich bewusst warum ich dies tat. Ich denke, ich folgte einfach einem angeborenen animalischen Urinstinkt, der in jedem Mensch (vor allem in uns Männern) als ein uns treibender Restimpuls erhalten geblieben ist.

Wir Männer reagieren auf Düfte, - nehmen diese nicht selten als sexuelle Lockstoffe wahr oder bringen diese zumindest mit sexuellen Erinnerungen/Phantasien in Verbindung. Die vaginale Öffnung verströmt viele dieser sexuell stimulierenden Botenstoffe. Aber nun raten Sie mal, wo noch weitaus mehr dieser sexuellen Duftbotenstoffe zu finden sind? Genau, an den Fußsohlen! Aber es ist nicht allein der Geruch, der betört, - und zwar ganz gleich, ob dieser nun dezent oder kräftiger ausfällt. Für mich rührt dieser Fetisch auch von einer frühkindlichen und kulturellen Prägung her, die eine nicht zu unterschätzende Rolle für mich spielt.

Füße sind ganz unten. Füße küssen gilt als Akt der Unterwerfung. Jemanden zu Füßen zu liegen, ist fast gleichbedeutend damit, sich diesem Menschen zu unterwerfen, ihm durch diese Geste Demut zu bezeugen. Oft spielen solche Gedankenspiele bei mir eine Rolle. Und ich mag und suche die Vorstellung, das Füße etwas Dreckiges sind. Und ich bin somit genauso dreckig oder sogar noch dreckiger als die Füße, die ich sniffe und lecke.  In meiner Phantasie sind Frauen oder junge Männer z.B. begehrenswert/unerreichbar schön. So schön, dass ich nichts weiter bekomme (verdient habe), als allein ihre Füße – als allein mir aus ihren ungewaschenen Füßen meine Befriedigung zu ziehen, während mir der Rest vorenthalten wird.

 

im Jahr 2007

 

Genauso fühlte ich übrigens schon als Junge. Ich missbrauchte einige meiner Spielfreunde (ich muß damals circa 11 Jahre alt gewesen sein) für einige meiner Fußfetischphantasien. Ich machte meinen Mitspielern gewisse Spielereien schmackhaft, bei denen ich auf meine dreckigen Kosten kam. Ein „Missbrauch“ sah dann z.B. so aus, das ich mir eine kleine aber äußerst feine Erweiterung des typischen Cowboy- und Indianerspiels ersann. Und da ich im Kindesalter oft phantasievoller Wortführer irgendeiner Gemeinschaft war, fiel es mir nicht wirklich schwer meine Spielgefährten mittels Überredungskunst z.B. davon zu überzeugen, daß die Indianer, die sie im Spiel zu verkörpern hatten, zum Stamm der Stinkfußindianer zählten. Natürlich wollte keiner meiner damaligen Spielfreunde freiwillig ein Stinkfußindianer sein, zumal ich diesem Stammesnamen mit einem unverkennbar vorgespielten Ekel aussprach, was bereits ein wollüstiges Gefühl in mir auslöste. Also musste ich ihnen die Stinkfußindianerschaft unbedingt schmackhaft machen. Und ich tat dies,  indem ich den Stinkfußindianern besondere Fähigkeiten zusprach – oder vielmehr ihren Füßen. Ich erzählte ihnen, daß wenn sie z.B. einen Gefangen machen würden, sie diesen weder einsperren noch fesseln müssten, sondern es vollkommen ausreichen würde, einen ihrer Stinkfüße auf dessen Körper abzusetzen. Und wollten sie einen Feind gänzlich unter ihre Kontrolle bekommen, z.B. im Kampf, so müssten sie diesem einfach nur einen ihrer Stinkfüße unter die Nase halten und schon würde dieser für eine gewisse Zeit willenlos sein, wie ein narkotisiertes Opferlamm. Tja, und eben diese Aussicht eines ungeheuren Machtgewinns gefiel meinen Spielfreunden natürlich außerordentlich. Und so wechselten sie allesamt zum Stamm der Stinkfußindianer – bis auf einen – und dieser eine war Arne – war ich. Und nun ratet mal, wer sich wieder und wieder in die Fänge der Stinkfußindianer nehmen ließ?

Und es klang so wunderbar berauschend in meinen Ohren, wenn sich meine Spielgefährten gegenseitig mit Worten darin überboten, wer wohl die stinkigsten Füße hätte, da sie in diesem von mir inszenierten Spiel Fußgeruch mit Macht gleichsetzten. Mein Gott, was war ich doch für ein devotes Monster, wenn ich unter den Füßen eines Spielkameraden lag, und dieser mir wiederholt sagte, dass seine Füße so heftig stinken würden, das ich nunmehr auf lange Zeit ein machtloser Gefangener (Sklave)  sein würde. Und natürlich flehte ich, er möge sie doch bitte von meiner Nase nehmen, selbstverständlich in der Hoffnung und dem leisen Wissen, dass er genau dies nun erst recht nicht tat. Leider konnte ich dieses Spiel nicht ewig treiben, denn sonst hätte es selbst der größte Tölpel gepeilt, dass an dieser meiner Spielidee etwas faul ist. Er hätte sozusagen den faulen Fuß gerochen. Schade übrigens, dass keines jener Mädchen, die damals zu meinen Spielfreundinnen zählte, Cowboy- und Indianerspiele mochte. Denn liebend gerne hätte ich auch unter süßen Squowfüßchen gelegen.

Als Kind und Jugendlicher hatte ich es weitaus leichter meine Fußfetischphantasien zumindest im Ansatz auszuleben, was unter anderem daran gelegen haben mag, das ich als kleines Jüngelchen schneller und einfacher erregbarer war, sodass ich selbst die scheinbar normalsten Alltagssituationen zu erfüllenden Momenten umgestalten konnte. Außerdem neigt man als Erwachsener dazu, seinem Fetisch viel von seiner Kraft und seinem Zauber zu nehmen, indem man diesen zu sehr in den Mittelpunkt rückt.

Ein Beispiel: Ich werde oft von Männern und Boys angeschrieben, die meine Füße lecken wollen. Aber sie wollen dann meist nur meine Füße, sind ganz versessen darauf, mir als Leckobjekt zu dienen, wobei mir jedes ihrer Worte verrät, das ich lediglich zu ihrem Objektträger verkommen soll, weshalb ich derartige Anfragen dankend ablehne. Ein Dilemma dieses Fetisches ist eben, das eigentlich alle Fußfetischisten geil auf Füße sind, aber neun von zehn Fußfetischten in Tunnelblickmanier nur Füße für sich selbst beanspruchen und ihre eigenen nicht ins Spiel einbringen wollen:

Ich will anbeten! Ich will lecken!  Ich will deine Füße! Ich will dich als mein Anbetungsobjekt! Ich! Ich! Ich!

Während ich längst begriffen habe, dass man immer beides -  nämlich Geben und Nehmen können sollte, will man nicht ständig nur auf der Suche sein, so merke ich, das ich mit dieser Erkenntnis scheinbar ziemlich allein dastehe.

Ich habe schon viele Kontaktanzeigen geschaltet, in denen ich beidseitiges Verwöhnen der Füße angeboten habe, wobei ich sogar den dominanten/führenden Part übernehmen würde; - der Part also, der weitaus häufiger gesucht wird, als die gegenteilige Rolle. Doch sobald in einer meiner Anzeigen zu lesen war, das ich nicht nur meine Füße anbiete sondern gleichzeitig auch die Füße meines Gegenübers für meine Lustbefriedigung benötigte, gab es so gut wie keine Resonanz mehr. Bot und biete ich meine Füße hingegen allein als Leckerlis an, melden sich viele Typen. Und schreibe ich dann noch dazu, das ich sie als meine Fußsklaven haben will,  werde ich von Zuschriften erschlagen, auf die ich allerdings nicht reagiere, da mir die Verfasser allesamt nicht das bringen würden, was ich zu meiner Befriedigung benötige.

Noch einmal: Jeder Fetischist sehnt sich nach dem Objekt/Gegenstand oder Körperteil, den er begehrt. Jemand, der sich nur die Füße lecken lässt, dies ist kein Fußfetischist! Er mag dominant sein, mag diese Einlage als Machtspielchen ansehen oder als Verwöhnprogramm genießen. Doch wenn er selbst keine Füße lecken, riechen oder streicheln will, dann ist er kein Fußfetischist. Und wenn er kein Fußfetischist ist, dann wird er sich kaum jemanden suchen, der allein seine Füße lecken und anbeten will, weil ihm dies allein zu seiner Befriedigung nicht ausreichen wird! Doch dessen ungeachtet suchen viele Männer über Jahre oder manche sogar über Jahrzehnte nach ihrem Fußgott oder ihre Fußherrin, ohne ihre eigenen Wünsche auch nur einmal ernsthaft zu hinterfragen und auf den Prüfstand zu stellen, etwa indem sie sich fragen, was sie ihren Anbetungsobjekten z.B. sonst noch zu bieten hätten, außer eben ihre Füße zu lecken und diese immergleichen Jammertexte abzulassen, wie etwa:

…suche noch immer sehnsüchtig meine Fussherrin, der ich mich total unterwerfen kann. Bin dein Fussfetischst und vergöttere deine Füße. Ich werde dir immer zu Füßen liegen. Wenn ich mich deinen Füßen unterwerfen darf, dann machst du mich zum glücklichsten Menschen.


Meine Füße sind schön! Aber was habe ich davon, wenn meine Füße schön sind? Ich bin kein Narziß, der sich z.B. bei einer Spiegelbeschau an seinem eigenen Anblick aufgeilen könnte. Ja, ich finde meine Füße schön. Wie gerne hätte ich solche Füße vor mir, um sie gelegentlich anbeten zu dürfen. Nur, ich spüre nun einmal absolut nichts,  wenn ich meine eigenen Füße anbete. Meine Füße sind außergewöhnlich schön! Sie sind dermaßen schön, dass viele Männer sie bereits anbeteten. Sie massierten meine Füße, sie streichelten meine Fersen, liebkosten meinen Spann und lutschten an meinen Zehen. Ich aber tat ihnen fast niemals gleich! Entweder hatten sie keine schönen Füße, oder aber sie wollten ausnahmslos die meinigen Füße anbeten, so wie die meisten Fußfetischisten  beim Sex nur anbeten wollen, hingegen unfähig sind sich anbeten zu lassen!


So viele Jungs und Männer lagen mir bereits zu diesen Füßen. Und so viele von ihnen haben gesagt, dass sie dies allein für mich tun. Doch fast alle sexuellen Anbeter sind kleine verpisste Dreckslügner. Männer, die Frauen oder Männer sexuell stark begehren, also anbeten, sind im Grunde die größten Egoschweine, denen es allein um ihr Begehren und ihre Anbetung geht!  Tja, und eben deshalb würde mir die Vergötterung doch auch mal ganz gut zu Gesicht stehen!? Zumindest aber erwarte ich einen anbetungswürdigen Fuß im Austausch. Sehr gerne hätte ich den Fuß einer grazilen Frau oder den eines dunkelhäutigen männlichen Exoten.

Es ist fast nie der Fetisch, der das eigentliche Problem darstellt, das Problem ist, das der Fetischist seinen Fetisch so selten befriedigt bekommt!

 

weitere Texte/Storys/Gedichte von mir zum Thema:

Sneakers und Sneakerfetisch (Eintrag in meinem ANDROLEX-Nachschlagewerk)

Deine Füße (eines meiner Gedichte)

Füße und Fußfetisch  (Eintrag in meinem ANDROLEX-Nachschlagewerk)

Ein Paar Füße (“Fußfetisch-Story” - kein Porno sondern eher sinnlich)

Roots (autobiografischer Text über meinen ersten Sex (als  Zwölfjähriger) mit einem Jungen, wobei im Verlauf unserer “Beziehung” auch Füße eine Rolle spielten)

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Michi, 30 April 2010

Danke für diesen Text. Ich finde mich da in vielen Punkten wieder. LG Gruß Michael

Sebastian, 10 Juni 2010

ich muss sagen, ich finde es voll schön mir die Füße lecken zu lassen, das ist voll entspannend und auch sehr erogen.Dabei spielt das Geschlecht nicht unbedingt eine Rolle finde ich.Darf ich fragen wie alt du bist? Vielleicht wohnst du ja sogar zufällig noch in der Nähe von mir *zwinker* ;)

fiene, 13 August 2010

mir hat dein text gut gefallen, und das obwohl ich eine frau bin;-) sogar so eine die sich freuen würde mal eine seite zu finden auf der männer nach fußsklavinnen suchen liebe grüße

Wortmutation: HALT! Hier ist doch so eine Seite, auf der Männer Fußsklavinnen suchen - ok - ok- leider nur ein einziger Mann :-/  Ich wundere mich sehr, dass es scheinbar nur diese eine Richtung gibt, nämlich Mann verehrt Frauenfüße - ich selbst habe bislang nur wenige Frau kennengelernt, die  man tatsächlich als Fußfetischistinin bezeichnen könnte. Viel Erfolg bei Deiner Suche. lg Arne

morgaine, 6 September 2010

Bin durch Zufall auf deinen Artikel und deine Seite gestoßen, auf der Suche nach Fuß-Fotos *g*. Respekt. Sehr informativ und auch irgendwo "berührend" zu lesen. Ästhetik und Erotik - bezogen auf Füße - oft finden sich nur die üblichen Klischees - leider.Interessant, dass es weitaus mehr Männer geben soll. Ich als Frau finde Männerfüße und -hände ausgesprochen "ansprechend". Füße sind nicht nur Duftträger sondern bilden auch sämtliche Körperregionen ab, die man er- und betasten kann. Gleiches gilt für das Ohr. Du kennst sicher die chinesischen Akupunktur- und Akupressur-Karten. Klar, man sollte einen Menschen nicht nur auf einen bestimmten Körperteil reduzieren. Die Füße können aber ein guter Zugang zur Gesamtheit, zum Gesamterleben sein. Ich finde es schon sehr kennzeichnend, dass in unserer Kultur nicht immer viel Wertschätzung für sie übrig bleibt. Sie tragen uns und fallen dann auf, wenn sie weh tun oder sonst nicht so funktionieren, wie wir das gewohnt sind. Schade eigentlich.Mit den Füßen fest auf dem Boden stehen, einen sicheren Stand haben. Wenn du jemanden an deine Füße lässt - und umgekehrt - musst du diesen Kontakt lösen, machst dich angreifbar. Das passt halt nicht ins Bild. Genau das ist aber gerade der Reiz - die Kontrolle abgeben, auch wenn sie gar nicht so groß ist, wie wir immer annehmen. Was heisst das schon, auf zwei Füßen zu stehen? Aufrechter Gang, ach ja, da war ja was...Sorry, ich könnte da noch weiter philosophieren, aber ich hab jetzt gerade keine Zeit mehr.

Wortmutation: Also, von mir aus hättest Du gerne noch weiter philosophieren können, Morgaine. Dass mit dem Akupunktur- und Akupressurpunkten ist mir bekannt und so eine Fußsohlen-Akupressur habe ich auch bereits mehrfach an meinen eigenen Fußsohlen vorgenommen.  Und man kann dadurch tatsächlich einzelne Körperbereiche (sogar Organe) „anpeilen“ und spürt dies dann auch unmittelbar.  Danke für Deinen interessanten Kommentar.

Anonym, 16 Januar 2011 - Mir geht es ähnlich. Schon als Kind fühlte ich mich Männerfüssen hingezogen. Ich bin glücklich verheiratet und habe eine Familie. Aber auch noch heute machen mich Männerfüsse extrem an. Aber es ist nur eine bestimmte Sorte. Sie müssen schön und sportlich sein.Wie schön wäre es doch, wenn ich mal an einem sportlichen schönen Mann nach seinen Aktivitäten an seinen Füssen riechen dürfte. Ich würde ihm langsam jeden einzelnen Turnschuh abziehen, dann an seinen Socken und Füssen riechen, an seinen Zehen lutschen etc.. Aber das wird wohl eines meiner Träume bleiben, denn ich liebe meine Frau und meine Kinder.

Freundin, 14 April 2011 -ich danke dir vielmals für diese aufschlussreiche Geschichte. Ich bin selbst weder Fussfetischist, noch gehe ich irgend einer anderen als "unnormal" bezeichneten Leidenschaft nach, oder ich weis zumindest nichts davon.Mein Fall liegt eher auf der anderen Seite des Betrachters: Nach einer 6 Jahre andauernden Beziehung mit meinem Freund, habe ich vor einem halben Jahr herausgefunden, dass er einen Fetisch für Sneakers, Trampling, Socken und Füße hat. Er hat mir alles erzählt, jedoch habe ich vor kurzem weitere Seiten, Anzeigengesuche und Bilder entdeckt und er hat zugegeben, dass er noch nicht so einfach davon los kommt er mich aber über alles liebt und definitiv nicht schwul ist (was ich logischerweise dachte). Er steht eben auf Männer in sportlichen Klamotten und vor allem entsprechenden Schuhen. Ich finde es unheimlich schwer mich damit abzufinden, versuche mich aber intensiv mit dem Thema zu beschäftigen um es auch für mich selbst zu verarbeiten. Er möchte davon loskommen zumal er auch selbst nicht weis, ob er vielleicht bisexuell ist aufgrund dieses Fetischs. Ich glaube ihm und habe ihm angeboten es in unsere Liebesbeziehung zu integrieren. Ich bin zwar kein Mann, aber was soll ich denn sonst tun...??? Ich möchte so gerne mit ihm zusammen bleiben ohne das immer mal wieder das Bedürfnis hat, sich Bilder anzuschauen (womit ich nicht mal ein Problem hätte) oder sich auf irgendwelchen Foren zum Austausch anzumelden.Es wird einem auch nicht leicht gemacht einen Fetisch zu akzeptieren, wenn man doch gar nichts darüber weis und die betroffenen Personen nicht darüber reden wollen..

® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation