Ganz oben

Arne Pahlke, 1987

 

Staub wirbelt die geschnürte Luft.

Deine verlorenen Spuren im Wüstensand.

Dein Sterbegang in offner Gruft,

dein weites Grabmal im stummen Land.

 

Sieh’ nur, wie sie hoch oben ihre Kreise ziehen;

sie betanzen deinen nahen Tod.

In welche Richtung willst du denn entfliehen?

Dir fehlt ein Kompass in deiner Not.

Ganz oben

Und selbst der könnte dir den Weg nicht weisen,

könnte dir zeigen, wo es heimwärts geht.

So frag’ doch die Geier, die hoch über deinem Kopfe kreisen;

doch ich denke, die haben ihren eigenen Weg.

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