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Ganz tief in dir Arne Pahlke, Juni 2006
Trockenlegend den Salzsee auf deinem Schulterblatt. Es kichert in meiner Magengegend eine Lustfee. Ich fühle mich wie vierblättriger Klee. Dein Augenaufschlag schlägt mich seidenmatt. Er wirft mich zurück, in das von dir vorgewärmte Kissen. Du edle Frucht, ich habe mich in dir verbissen.
Meine Zunge feuchtet deinen Rückenglanz. Ich bin dir ganz und gar verfallen. Ich spüre deine weichen Küsse in mir widerhallen. Ich erzittere inmitten deiner verflüssigten Resonanz. Du bist mein Zuckerwattenwonnenweib. Ich blicke in deine Seele und dringe in deinen Unterleib.
Deine Hände kneten fiebernd mein Gesäß. Ich atme deine Herrlichkeit und halte inne. Ganz tief in dir drin halte ich inne. Stecke inmitten diesem wunderschönen edlen Gefäß. Doch spätestens, wenn du deine Augen aufschlägst, ist es zu spät, - urplötzlich hat es mich leergelegt. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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