Garten Eden (SONGTEXT)

Arne Pahlke, August 2010

 

Ich stand mitten im Garten Eden.

Kein Platz für kühle Strategen.

Keim Kampf ums Überleben.

Rundherum nur Garten Eden.

 

Tina, du kannst mir doch nicht sagen, dass du …

Tina, du kannst jetzt doch nicht sagen, dass ich …

Tina, du darfst  nicht einfach sagen, dass ich träum!

 

Ich stand doch inmitten der Eden-Bar.

Tina, so glaub mir, ich war wirklich da!

Ich hab doch unseren Vater,  - den Gott - geküsst.

Ich hab ihn sogar von dir gegrüßt.

 

Ich saß  mitten im Garten Eden.

Ganz weit weg von diesem Scheißleben.

Ganz weit weg von all den Nervensägen.

Einfach frei – einfach high – so geil high.

 

Ach, Tina könntest du mir vielleicht ein Füffi leihen?

In den Garten Eden, da muss ich nochmal rein!

Ich hab‘ doch die Eva dort tanzen gesehen.

Und wär’ sie nicht da, ich würd’ dich mitnehm‘.

 

 

Hätten sie vielleicht noch ein Gläschen vom Paradies für mich?

Und ist Anschreiben hier auch möglich?

Ok, dann bitte noch ein Gläschen vom verbotenen Apfelkorn.

Ja, was ist los Eva? Alles von vorn?

 

Wir saßen im Garten Eden

und ließen die Schöpfung hochleben.

Wir kosten von der verbotenen Frucht.

Wir träumten vom Garten Eden;

von einem schöneren Leben.

Und ja, wir haben Gott gesucht.

 

Ich kostete im Garten Eden

von all den wunderbaren Reben.

Ich fühlte mich leicht – ich fühlte mich gut.

Ich versank im Garten Eden

für den Rest von meinem Leben.

Nur manchmal früh am Morgen,  da spuckte ich Blut.

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Konkalit, 23 August 2010

Ich wollt grad schreiben dass das ein gutes Lied abgeben würde, da les ich oben schon "Songtext". Da bin ich gespannt, erwartet uns ein neues Album? :DDer Text ist sehr verklärt-manisch-verschreoben, eben der Blick eines Alkoholikers der sein Paradies aufrecht erhält, erinnert mich an Aussagen, Bilder und Gedichte von Künstlern wie Van Gogh, Charles Baudelaire oder Oscar Wilde die über ihren Absinth-Konsum philosophieren.

Wortmutation: Es sind sogar fünf Alben in Arbeit. Dies allerdings ist gute und schlechte Nachricht in einem. Schlecht ist sie deshalb, weil ich mich mit all meinen Ideen und angefangenen Stücken hoffnungslos verzettelt habe;  -so sehr, dass ich schon mehrmals alles hinwerfen wollte.  In Moment sieht es aber danach aus, als könne ich zumindest zwei der fünf Albenprojekte irgendwann in den nächsten zwei Monaten  fertigstellen  – aber so ganz sicher bin ich mir noch immer  nicht, ob auch nur eines der fünf Alben am Ende jemals fertig werden wird.

® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation