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Gay Ahaed Arne Pahlke, März 1998
Du warst so klein, man sah dich nicht. Ja, man glaubte fast, es gab dich nicht. Triebst es heimlich und ohne Licht. Lieber Gott, verrat’ mich nicht!
Du warst allein und voll von Angst, hast dich vor deinem Selbst verschanzt. Du ahntest nur, dass du wer bist. Lieber Gott, verstoß’ mich nicht!
Du wurdest groß, man sah dich nicht. Man meinte wohl, das lege sich. Und du triebst es nun gelegentlich, ja, manchmal sogar öffentlich.
Heut bist du stark, man sieht dich nun, bei deinem Treiben, deinem Tun. Heut kennt man dich. Heut magst du dich. Ach, lieber Gott, nun zier dich nicht! |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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