Gayromeo

Das mit Abstand größte mehrsprachige Kontaktportal für schwule, bi- und transsexuelle Männer, das mittlerweile (quasi) eine Monopolstellung unter den Kontakt- und Datingplattformen für Schwule innehat.

Angefangen als eher unscheinbare und nur von wenigen Männern genutzte Kontaktseite im Jahre 2002, mauserte sich Gayromeo im Rekordtempo zum schwulen Einwohnermeldeamt; wie es heute von vielen Schwulen aufgrund seiner starken Nutzung (liebevoll bis spöttisch) genannt wird.

Selbst einige prominente Bi- und Homosexuelle  haben ein (offenes oder anonymisiertes) Profil bei Gayromeo.  so bat z.B. Volker Beck  auf dieser Plattform  (im Jahre 2005) sogar eine Bürgersprechstunde an.

 

Willkommen auf den Blauen Seiten

ZUR GAYROMEO-EINWAHLSEITE

 

Die Nutzung von Gayromeo ist kostenlos. Allerdings kann man sich einen kostenpflichtigen Plus-Account einrichten, über den dann viele zusätzliche Funktionen freigeschaltet werden. Der kostenlose Account ist allerdings mehr als nur befriedigend. Es läuft bei Gayromeo nicht so, wie bei vielen anderen (vor allem heterosexuellen) Datingplattformen, wo ein kostenloser Account an der Grenze der Unbrauchbarkeit verläuft, was  sicherlich auch mit zum großen Erfolg dieser Seite beiträgt.

Und was Gayromeo wohl ebenfalls so beliebt macht, dies sind seine vielen (oft auch innovativen) Bedienelemente und Nutzungsmöglichkeiten.  So stehen dem Nutzer jede Menge Profilgestaltungsmöglichkeiten zur Auswahl. Überdies hat jedes Mitglied die Möglichkeit Clubs aus den Bereichen Sex, Kultur, Religion, Politik, Freizeit etc., beizutreten, von denen es inzwischen tausende bei Gayromeo gibt.

links ein Gayromeo-Profil in der Klassikausführung und rechts die Profil-Galerieübersicht

 

Der Nutzwert vieler Clubs ist zwar äußerst fragwürdig, weil diese (und dies gilt vor allem für viele dort angelegten Sexclubs) oft nur einfachen Listen gleichen. In diese können sich Männer mit gleichen sexuellen Vorlieben eintragen. Doch Männer mit gleichen sexuellen Interessen kann man in den meisten Fällen  besser mit der umfangreichen Suchfunktion aufspüren, ohne dass man sich dafür bei diversen Clubs anmelden müsste.

Weitere Bereiche, wie etwa das schwule Branchenbuch sowie die Möglichkeit Anzeigen (nicht nur Kontaktanzeigen) zu schalten, machen Gayromeo zu mehr als zu einer reinen Datingplattform, was von den Betreibern sicherlich auch bewusst arrangiert ist. Wohl auch deshalb nutzen viele schwule und bisexuelle Männer Gayromeo annähernd täglich.

 

Eine Auswahl jener Tapsen, die man bei Gayromeo an andere Nutzer verschicken kann, etwa, wenn man sich nicht traut diese direkt anzuschreiben.

 

Die blauen Seiten (wie Gayromeo als Anlehnung an das große gelbe Branchenbuch auch genannt wird) gehören für viele  bereits zum schwulen Leben dazu. Gayromeo ist quasi die virtuelle Mutti der schwulen Szene. Und viele sind wohl einfach dort angemeldet, weil schließlich auch viele ihrer Freunde, Bekannten und Sexpartner ebenfalls bei Gayromeo vertreten sind. Somit kann man sich schnell und unkompliziert über das Messagesystem mit seinen Freunden, Bekannten und ehemaligen wie auch zukünftigen “Fickverhältnissen” (Fuckbodys) austauschen.

Freundschaftsverlinkungen, ein „persönlich-bekannt-Status“ sowie viele kleine und große (vermeintlich) verbindende Elemente, verstärken bei vielen Usern das Gefühl bei Gayromeo eine virtuelle Heimat gefunden zu haben. Und dieses Gefühl wird nochmals verstärkt durch das freundschaftlich/familiäre Auftreten der Betreiber mitsamt ihrer Mutti (eine Art „Maskottchen“).

 

Leider sind diese und andere wunderbar böse Tapsen nur Eigenkreationen von Usern und können somit nicht verschickt werden.

 

Zusätzlich gibt es viele lustig bis liebevoll aufbereitete  Gimmicks. So z.B. eine alljährliche Ostereiersuche, durch die man sich, wenn man sie erfolgreich bestreitet,  neue Funktionen freischalten kann. Dazu bietet Gayromeo ein umfangreiches Infopool zu Themen wie AIDS, Bareback, Safer-Sex, Sicherheit beim Date etc. und beinhaltet überdies tausende Escortprofile.

Und wie es ausschaut, sind die etwa 940.000 bei Gayromeo eingetragenen Schwulen auch in Zukunft dazu verdammt, sich  gegenseitig (mehr oder weniger angewidert) beim alt werden zuzuschauen, denn eine ernstzunehmende Konkurrenz ist nach wie vor nicht in Sicht.

 

Cartoon-City erreichst du über die Wortmutation-Startseite

 

zwei weitere Artikel über Gayromeo:

 17  Tafeln für schwule Datingplattformen

Einer meine Profiltexte

sowie mein (sehr) sarkastischer Text aus dem Jahre 2005:

Liebe Nutzer von Gayromeo

siehe auch unter: Abfuhr erteilen, Aktfotografie, Alle schoenen Maenner sind schwul, aktiv (sein), passiv (sein), Nacktfotos  (schwuler Maenner), Altersunterschiede bei Sexpartnern/in Beziehungen, Anonymitaet, Callboys, Einsamkeit unter Homosexuellen, Erotische Post  - Wichswäscheversand etc., Cybersex, Sneakers und Sneakersfetisch, Objekt der Begierde, Jugendwahn, Latin Lovers, Blacks und Asiaboys, Kontaktanzeigen, Kontaktanzeigenkuerzel, Hanky-Codes  (Farbcodes), Luder, Flittchen und Schlampen, Marktwert (schwule Szene), Mailwichser (Chat-Wichser), Meister, Sir, Herr  (Anredeformen), Partnervermittlungsinstitute, Promiskuitaet, Sexsucht – Hypersexualitaet, Szene-Schwule, Traumprinzensuche,Unschuld (Unbeflecktheit), Ueble Nachrede, Verbalerotik & Verbalerniedrigung, Witzfiguren (schwule) , Voyeurismus, Zicken & Tucken, Zusammengehoerigkeitsgefühl  (Solidaritaet)

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