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Gefallener Engel SONGTEXT Arne Pahlke, Dezember 2007
Ich liege im Fieber, wenn die Bilder toben. Von der Nacht, in der du von uns gingst.
Ich sähe dich lieber, den Weg mir säumen. Hier im Schacht, wo das Leiden stumm singt.
Wir fühlten uns göttlich. Unzerstörbar. Wie zwei Zaren, die die Welt befehlen.
Doch wir waren zerbrechlich. Leicht versenkbar. Zu weit rausgefahren nach Allerseelen.
Wir suchten nach Liebe für unsere Seelen; die bös vergiftet
Wir waren wie Diebe, die sich selbst bestahlen. Weit abgedriftet. In den Dreck gefahren.
In den Nächten liehen wir uns Flügel. Wir flogen zu hoch und stürzten zu tief.
In synthetischen Schächten lebten wir Lügen. Der Kummer turmhoch; trieben wir es fiktiv.
Du hast gesagt: Wir werden noch zahlen für dieses Glück, dass mit Täuschung prahlt.
Auf unserer Jagd, die Welt schön zu malen, gab’s für dich kein zurück; hast mit dem Leben bezahlt.
Ich sah dich sterben in dieser Gasse. Die kalt und nackt jede Hoffnung verschluckt
Wir fanden Verderben; schmeckten bittere Melasse. Unser Drahtseilakt endete als Kondukt.
Du rastloser Träumer. Warst ohne Hoffnung. Doch dein Lieblingswort hieß Glückseligkeit.
Du torkelnder Schwärmer mit blutender Prägung. Nach dem Schlussakkord habe ich uns beweint.
in den Ruinen. Dein Lachen, es bleibt; nur dein Leiden ist fort.
Gefallener Engel. Du kannst nicht mehr fliegen. Doch du bist nun befreit von diesem traurigen Ort. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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