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Geld, Geld, Geld Arne Pahlke, Sommer 1995
Geld, Geld, Geld - du uns gebührende Illusion, du unser aller Lohn für Schweiß und Arbeit. Schmieriges, verdrecktes, blutbeflecktes Notengift. Du heilige Schrift
Du heiß umworbenes Gehalt, welches sich charakter- und seelenlos zur Geltung bringt.
Geld ist inkompetent, leicht zu bestechen, stets spekulativ und enthemmt, und von fragwürdiger Sicherheit.
Geld, Geld, Geld, Geld - Potenz, Prunk, Pomp, Pracht. Es wird Nacht über Deutschland; eine wohlsituierte, liquide
Verzinste Schuldigkeit, die spekulativ, ein lukrativer Rohstoff wird. Das Darlehen nährt und fastet den Besitzlosen.
eine zivile Attrappe, die wie bestellt, Menschlichkeit zum Besten hält:
Die Weltbank gibt sich kulant. Wachstumsraten gehen in die Produktion. Doch den wahren Wert des Geldes spiegelt uns vor allem die Inflation. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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