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Gestern war kurz Krieg Arne Pahlke, Oktober 2007
Das Wasser riecht nach Gift. Es tanzen kleine Kinder vor dem Schafott. Ein kleiner Junge trinkt das Blut seines Bruders und erbricht. Und alle sagen: Das macht doch nichts; das macht doch überhaupt nichts.
Ein alte Frau zerbricht … geht zu Gott. Alles läuft aus dem Ruder; sogar das Meer. Kinder schließt die Augen, denn ringsumher, da lauert nur den Tod.
Minus 70 Grad. So lang die Stadt noch brennt ist ihnen warm. Vom Himmel peitscht Becquerel. Hurra, die Schule gibt’s nicht mehr! Kinder bleibt zu Haus, doch leider gibt es kein Zuhause mehr.
Der Weltsicherheitsrat ist zu Staub zerfallen – wie wunderbar. Schützt uns vor des Menschen irren Wahn. Ja, gestern war kurz Krieg Doch heute haben wir Frieden wie schon lang nicht mehr. …Doch unsere Zeit läuft leer. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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