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® Arne Pahlke
Ich atme diese Sehnsucht nach Liebe, wann immer sie mich überkommt, wohl wissend, daß ich mir davon einen Vorrat für trostlose Tage anlegen muß. (2005)
Es ist ein teuflischer Mißbrauch an der Kreatur Mensch, wenn diese, ohne daß sie dabei mit ausreichend Zärtlichkeit gefüttert wird, durch das Rinnsal ihrer eigenen Zeit marschieren muß. (2006)
Ich bin hungrig nach Liebe, doch einige ihre Zutaten sind mir unbekömmlich, weshalb ich mich als Gefühlsvegetarier durchs Leben schlagen muß. (2001)
Es gibt nur eine Gerechtigkeit - und zwar die Gerechtigkeit des Herzens. Und es gibt nur eine Ungerechtigkeit. und diese Ungerechtigkeit zeigt e sich in all jenen Dingen und Handlungen, die sich vom Herzen entfernen. (2001)
Wem auch immer die balsamische Kraft der Liebe über einen längeren Zeitraum entzogen wird, oder wer sich diese aus seinem eigenen Unvermögen selbst vorenthalten muß, der neigt zur Selbstfolterung oder aber zur Beschaffungskriminalität in Sachen Liebe. (2006)
Nach den meisten Orgasmen fühle ich mich von einer Last befreit, aber leider auch von einer Leere erdrückt. (1993)
Nichts wird auf dieser Welt mehr beschworen als die Liebe, und nichts fällt doch auch so schnell wieder in sich zusammen, als die auf die Liebe gebauten Sand-Traum-Burgen am Strand der gelallten Liebesversprechen. (1998)
Bisexuell – und das soll alles sein? (1993)
Ich meine, jene aufrichtige Liebe, nicht nur die mit Haut und Haar, auch die, mit dem innigen Wunsch zur Selbstaufgabe, mich einem Menschen als sein Opfer darzubringen. Als ein Opfer für eine gemeinsame Sache, die uns beide auf einen Thron hievt und uns dort wie Kaiser fühlen läßt, gleich in welcher materiellen Armut wir auch leben müssen. (2004)
Die Hände eines geliebten Menschen auf meiner Haut, sie sind für mich immer wieder eine Begegnung mit dem Wunderbaren. (1993)
Wer also die reinste Form der Liebe erfahren will, der suche sich gefälligst einen Menschen, den er nicht im geringsten begehrt, nach dem sich kein Funken Verlangen ausrichtet, und begebe sich mit ihm gemeinsam auf die Suche. Und all die anderen, sie sollten sich in einer stillen Stunde einmal fragen, was sie sich eigentlich dabei denken, wenn sie sagen: „Ich liebe Dich“. (1998)
Jeder Mann sollte einmal folgenden Selbstversuch tätigen: Er schreibe eine Abhandlung über den Begriff Liebe und zwar einmal direkt vor und einmal unmittelbar nach der Selbstbefriedigung. Das Ergebnis dürfte ernüchternd ausfallen! (1993)
Wenn es irgendwo eine Schule gibt, die mich aufrichtig und uneigennützig zu lieben lernt, so weise man mir bitte den Weg dorthin. Ich werde jedes, von den Schulmeistern verlangtes Lehrgeld zahlen. (1993)
Nur wer sich verschenkt, verkauft sich teuer genug. (1993)
Ich versuche euch wiederholt zu lieben, obgleich ihr nur seid, wie ihr seid. Ihr hingegen hasst mich, weil ich nicht bin, wie ihr eigentlich sein müßtet, damit ich euch so lieben könnte, wie ich es verdient hätte. (2006)
Neun Monate erfuhr ich unter der Bauchdecke meiner Mutter eine einzigartige Intensität von Beziehung. Nie wieder werde ich in meinem Leben einer Frau auch nur annähernd so nahe kommen; nie wieder die Wärme spüren, die mich neu Monate umschloß. (2001)
Geben und Nehmen müßte eigentlich zusammengeschrieben werden, um das auszudrücken, was es eigentlich bedeutet. (1993)
Ich liebe mich oftmals mehr als mich selbst. (1993)
Wann immer ich anfange das Wort Liebe zu definieren, spüre ich, wie ich mich Stück für Stück davon entferne. (2002)
Kann man Gefühle kaufen? Ja, glaubst Du denn, das man sie geschenkt bekommt? (1993)
Wer legt mir endlich die Ketten an, von denen ich mich nie mehr losreißen möchte? (1994)
Es ist oft nicht der Wunsch nach Zweisamkeit, der uns in die Arme eines anderen Menschen treibt; vielmehr ist es die Angst davor unserem Ich nackt und allein gegenüberzustehen. 1997
Was ist schöner: Geben oder Nehmen? Wenn sich diese Frage erst gar nicht stellt, so ist mit Sicherheit am schönsten. (1993)
Ich habe viele Menschen getroffen, aber nur ganz wenige habe ich und noch weniger haben mich berührt. (2000)
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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