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Gleichberechtigung EIN GEDICHT ZUM WELTFRAUENTAG Arne Pahlke, 1998
Sicherlich, es ziemt sich nicht die Frauen zu unterdrücken. Obgleich es kein Geheimnis ist: Männer wollen, dass sie sich bücken.
Gott weiß, ich bin kein Frauenfeind, auch wenn es manche meinen. „Und nun mach mal brav die Beine breit, ich will mich rasch mit dir vereinen!“
Nun ja, dies klingt nach Egoschwein, nach brachialem Gewürge. Doch ein Mann, der braucht um Mann zu sein, halt dann und wann ‘ne kleine dumme Göre.
Was nützt uns denn eine kluge Frau mit einem Sack voll von Bedenken? Wir Beutelträger begehren die frivole Sau. Das kluge Lieschen kannst du uns schenken.
Ach, wir Männer sind so fruchtbar schlicht, sind reduziert auf unsere Samenstränge. Und wenn wir meinen, dass unser Herz zerbricht, reden wir doch nur vom Verlust einer vaginalen Enge. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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