![]() |
|||||||||
![]() |
|||||||||
|
® Arne Pahlke
Das große Reinewaschen ist eine Lüge! Du kannst dein Leben niemals so abschließen, das du kein Dreck mehr an dir trägst. Reinewaschung bedeutet deshalb nichts anderes, dich als das dreckige Stück Lebensknäuel anzunehmen, das du bist, als den wahren verunstalteten Kern, aus dem du deine ganze Energie ziehst. (2006)
Du bist und bleibst Mörder, du bist und bleibst der unvollkommene Bastard, bist der urinierende, schreiende, kotzende und kotende Gott. Du bist bereits komplett fertig! Du kannst jetzt auf der Stelle aufhören zu atmen – bis in alle Ewigkeit! Es gibt hier nichts mehr für dich zu tun! Für niemanden hier! (2006)
Ein Gebet ist immer dann vergebens gesprochen, wenn es nur als Weg des geringsten Widerstands gedacht ist. (1997)
Und hört doch endlich damit auf, diesen leidenden Jesus am Kreuz anzubeten! Diesen Jesus, der niemals der war, zu dem ihr ihm in euren Köpfen gesponnen habt. Er wird euch nicht erlösen! Nicht heute, nicht morgen, er wird euch niemals erlösen! Eher wird er euch in eure Gehirne pissen, damit ihr endlich aufwacht! Ihr müßt euch schon selbst erlösen und nicht immer den bequemen Umweg über fremde Erlöser suchen! (2006)
Und dann schuf Gott den Menschen und wurde auf Grund dieser groben Fahrlässigkeit von sich selbst zu einer lebenslangen Einzelhaft verurteilt. Darum also bleibt unser Schöpfer für alle Ewigkeit unsichtbar. (1994)
Der Glaube an Gott kann euch nicht erlösen, wenn der Glaube an die Schöpfung nicht in Wirklichkeit der Glaube an euch selbst ist. (2006)
Wer nicht an Gott glaubt, so heißt es, der müsse auch den Teufel nicht fürchten. Doch wer den Teufel nicht fürchtet, der ist von allen Göttern verlassen. (1994)
Ich hasse diese Welt, so wie sie sich mir darstellt! Und mein Haß ist gesund! Und nur weil ich meinen Haß, um euch zu schützen, regelmäßig und vor allem gegen mich selbst richte, bin ich depressiv und somit bin ich ein leidender Jesus. Aber ich war und bin nicht fromm und ich scheiße auf die allgemeingültige Moral. Lieber will ich mit einem Maul voll Muschisaft und Wichse sterben, als mit einem Kreuz in meinem gefalteten Händen, da dieses Symbol ohnehin nichts mit mir zu tun hätte. (2006)
Der Wille und der Glaube versetzt Berge und die Resignation begräbt dich unter ihnen. (1993)
Ich liebe dich, Gott – Ich liebe es, in deinem Darm nach wärmenden Nischen zu fahnden - Und ich liebe dich dafür, das du mich sagen und schreiben läßt, das auch dein Darm nur nach Scheiße stinkt und schmeckt. (2006)
Eine Frage an das Jüngste Gericht: „ Für was habe ich mich eigentlich zu verantworten? Für das, was ich getan habe, oder für das was ich unterlassen habe zu tun?“ (1993)
Woran ich glaube, dies ist in erster Linie eine Frage der Zeit. (1993)
Ich glaube an Gott, weil ganz gewiss auch eine Gottheit an mich glaubt. Und wir glauben aneinander, weil wir uns als Beweis unserer Existenz brauchen. (1993)
Das mir innewohnende Göttliche hat mir gefälligst all jenes zu verzeihen, wovon es mich nicht mit Nachdruck abgehalten hat! (2002)
Ich möchte in Zukunft nicht mehr für oder gegen etwas sein – ich möchte in Zukunft nur noch mit etwas sein! (1997)
|
|||||||||
![]() |
|||||||||
|
® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
|||||||||