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Glücksdrachen Arne Pahlke, Mai 2005
Es war, als hätte mich die Sonne, mit ihren Strahlen heiß umgarnt. Es war, als hätte mich eine Kolonne aus feinsten Blütensamen enttarnt.
Der Wind züngelte durch meine Täler, die vom Reuefrost durchdrungen. Und eine Stimme klopfte an meinen Zähler, bis alle Selbstanklagen verstummten.
Meine Seele streckte entspannt, ihre Intuitionsflügel aus. In mir loderte ein Heilungsbrand; die Welt gedieh zum Blumenstrauß.
Es war, als hätte mich ein Wunder umarmt, mich liebend und fest an sich gedrückt. Es war, als hätte sich die Schöpfung erbarmt, und mir endlich das heiß ersehnte Zeichen geschickt.
Dabei schnappte ich doch nur ein Kinderlachen auf. Es klang makellos astral, apathisch verzückt. Und tief in mir stieg ein Drachen auf, der mit allen Farben meiner Hoffnung beschmückt. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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