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Haarausfall Alopezie; - statistischen Untersuchungen zufolge leidet etwa jeder dritte Mann mit 35 Jahren unter mehr oder weniger starkem Haarausfall. Haarausfall beeinträchtigt das Wohlempfinden, reduziert die Chancen bei der Partnerwahl und erschwert den Aufstieg im Berufsleben, wie eine Untersuchung des EMNID-Instituts ergeben hat. Bei dieser Untersuchung wurden Personalchefs mit falschen Bewerbungsschreiben nebst manipulierten Bewerbungsfotos konfrontiert, in denen die gleichen Bewerber einmal mit dichtem und einmal mit schütterem Haar bzw. Halbglatze abgebildet waren. Das Ergebnis: Männer, mit vollem Haar wurden eindeutig häufiger zu Vorstellungsgesprächen geladen. Was kann zu Haarausfall führen: Zunächst einmal sei gesagt, dass Haarausfall vornehmlich ein Männerproblem darstellt und das der Verlust von täglich 50-100 Haaren als völlig normal anzusehen ist. Also bloß nicht bei jedem ausgefallenen Haar hysterisch zum Spiegel laufen, um nach Glatzenbildung Ausschau halten. Erblich bedingter Haarausfall (Androgenetische Alopezie) stellt mit annähernd 95% die am häufigsten auftretende Variante dar, wobei die nachfolgend aufgeführten Möglichkeiten einen androgenetische Alopezie noch begünstigen können. So führt Stress zu starken Disharmonien in unserem Körper, was vermehrt zu Entzündungen auch an den Haaransätzen führt. Weiterhin können Haarausfall bzw. Glatzenbildung, das Ergebnis einer jahrelangen Übersäuerung des männlichen Körpers sein. Auch in Betracht gezogen werden sollten Krankheit, Ernährungsmängel, Nebenwirkungen von Medikamenten sowie nicht zuletzt auch ein erhöhter Testosteronspiegel.
Was kann man gegen Haarausfall unternehmen: Die tägliche, lebenslange (sonst setzt der Haarausfall sofort wieder ein) Einnahme von Propecia kann Haarausfall nicht nur stoppen sondern in etwa 20% Prozent aller Fälle kann sie wieder neue Haare sprießen lassen. Allerdings ist bei dessen Einnahme mit einer Verminderung der Libido und Erektionsstörungen zu rechnen. Tja, man kann schließlich nicht alles haben – Haare oder Potenz. Eine weitere höchst aufwändige und kostenintensive Möglichkeit stellt die Eigenhaartransplatation oder Kunsthaartransplantation dar. Hierbei wird die Freude über das neue Haar aber häufig durch die eher geringe Lebensdauer der neuen "Pracht" sowie einer Narbenbildung getrübt. Überdies werden unzählige Tinkturen und Haarwasser angeboten, von denen aber die allermeisten absolut keine Besserung herbeiführen. Welches die wenigen Ausnahmen sind erfährt man, wenn man sich etwas Zeit mit einer Internetrecherche nimmt. Aber Wunder sollte man sich von keinem der frei erhältlichen Mittel erwarten.
siehe auch unter: Bart, Körperbehaarung, Haarausfall, Haar-Epilation, Glatze & Glatzenbildung, Rasur (Koerperhaarrasur), Schamhaare, Zopfabschneider |
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