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Hallo, du Mann im Mond Arne Pahlke, April 2006
Hallo, du lieber Mann im Mond. Frierst du gleichso wie ich? Und ist auch dein Planet unbewohnt? Bei mir gibt es keine Menschen; zumindest keine so wie mich.
Ich bin wie du, ein Mann im Mond.; suche in meinen dunklen Kratern Licht. Und ich spüre, mein Leben ist höchst ungesund; doch gesünder zu leben, dies vermag ich nicht.
Sag, was tust du gegen deine Einsamkeit? Was machst du, wenn dein Herz nach Wärme schreit?
Ich fühle mich kalt wie der Pluto; dabei würde ich doch so gerne wie die Venus sein. Gibt es denn keine Liebe für uns - irgendwo; oder bleiben wir Männer im Mond bis an unser Ende allein?
Fängst du deine Tränen auch in einem Tuch, aus dem du heimlich Hoffnung inhalierst? Flüchtest du dich auch manchmal in ein Buch, wenn du Angst hast, das du dich verlierst?
Sag, was tust du gegen deinen Schmerz? Sag, womit versorgst du dein unterernährtes Herz?
Willst du auch nicht mehr länger Mann im Mond sein, dessen Leuchtkraft nie sich selbst sondern immer nur die anderen verzückt? Sag, fühlst du dich auch so oft ganz mutterseelenallein, von einer Schwere elendig erdrückt?
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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