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Sehr geehrter Herr Wanke,
ich kann Ihre Verzweiflung natürlich verstehen und nachvollziehen.
Allerdings ändert dies nichts an der Tatsache, dass der Rauswurf aus Ihrer viel zu teuren Wohnung absolut in Ordnung geht.
Sie schreiben zwar, „… dass Ihre Miete lediglich 3,70 Euro über dem erlaubten Höchstsatz liegt …“ Und eben diese Summe nennen Sie gering. Doch wo kämen wir hin, sehr geehrter Herr Wanke, wenn jeder (noch nicht obdachlose) Hartz-4-Empfänger so denken würde wie Sie?
Ein Betrag wie 3,70 Euro mag sich zunächst nicht viel anhören. Aber nehmen Sie diese Summe doch nur mal zwölf und schon haben wir einen Betrag von stattlichen 44,40 Euro vor uns stehen.
Und nun stellen Sie sich einmal vor eine Million Hartz-4-Schmarotzer täte es Ihnen gleich. Daraus würde sich dann eine Summe von unglaublichen 44.4 Millionen jährlicher Mehrbelastung ergeben.
Kurzum: Ihre Art zu denken ruiniert den Staatshaushalt! Für 44.4 Millionen Euro kann sich die Bundesrepublik nämlich bereits einen halben neuen Eurofighter kaufen.
Und das Sie selbst über dreißig Jahre in das System eingezahlt haben zählt nicht! Wie heißt es doch so schön: „Nichts ist so alt, wie der Erfolg von gestern“
PS: Haben Sie schon mal über einen Lebensabend im Männerwohnheim nachgedacht? Diese Wohnsituation hilft u.a. gegen die Alterseinsamkeit und schont ganz nebenbei den maroden Staatshaushalt.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wortmutant
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