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Hepatitis Eine gesunde Leber weist eine braunrote Färbung sowie eine glatte, weiche Oberflächenstruktur auf. Wird sie durch krankhafte Einflüsse in Mitleidenschaft gezogen, so bildet sich in der Regel eine Verhärtung und/oder Vergrößerung des Lebergewebes heraus. Meist führt anhaltender Alkoholmissbrauch hierzu. Und bereits als zweithäufigste Ursache steht eine chronische Virushepatitis für die Entwicklung eines solchen Verlaufs. Während des Verlaufs einer Hepatitis kann es zu einer langanhaltenden, starken Übelkeit kommen. Weitere Symptome sind gelblich schimmernde Haut und Augen sowie eine bleierne Müdigkeit. Auch ein Druckschmerz am rechten Oberbauch oder Muskelschmerzen können auftreten. Man unterscheidet zwischen einer Hepatitis A, B, C, D und E, wobei die Untergruppen D und E nicht zur relevanten Hauptgruppe zu zählen sind. Hepatitis A (HAV): Dieser Typus wird vordergründig durch Fäkalien übertragen, und zwar häufig in jenen Ländern, die lediglich über eine unzureichende Kanalisation verfügen. Über den Verzehr von Lebensmitteln (rohes Obst oder Gemüse) gelangt der Erreger dann in den Körper. Und in eher seltenen Fällen kann man sich auch durch Blutkontakt oder beim Geschlechtsverkehr infizieren. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 10 bis 50 Tage Der Infizierte leidet meist unter grippeähnlichen Beschwerden (siehe oben). Die Hepatitis A kommt weitaus häufiger vor, als viele es annehmen. Bei etwa jedem zweiten Deutschen lässt im Blut eine akute oder bereits überstandene Infektion nachweisen. Der Betroffene muss davon selbst allerdings gar nichts bemerkt haben. Ein Übergang in eine chronische Hepatitis ist eher unwahrscheinlich. Hepatitis B (HBV): Hierbei handelt es sich um eine Serum-Hepatitis, weil die Möglichkeit einer Übertragung durch Blut, Urin, Kot oder unter Umständen auch Speichel gegeben ist. Der Hautübertragungsweg der Hepatitis B ist der Geschlechtsverkehr.
Die Inkubationszeit beträgt zwischen 25 Tagen bis zu 6 Monaten. Diese Form der Virushepatitis ist bereits heimtückischer und der Übergang in einen chronischen Verlauf ist durchaus möglich. Etwa 0,25% der Bevölkerung tragen den Hepatites B-Virus in sich. In Asien ist es sogar jeder Achte! Hepatitis C: Die meisten Hepatitis-C-Träger haben sich über Fremdblutprodukte infiziert. Der Erreger kann aber auch beim Geschlechtsverkehr übertragen werden, wenngleich die nicht so häufig geschieht, als vergleichsweise bei der Hepatitis B. Inkubationszeit liegt bei 6-12 Wochen. Die Gefahr eines chronischen Krankheitsverlaufs ist hoch. Er liegt bei 70-80 Prozent. Bei den Betroffenen bildet sich sehr häufig eine Leberzirrhose aus, die dann letztlich in fast allen Fällen zum Tode führt. Hepatites D und E: Dieser Typus kommt in Deutschland sehr selten vor. Die Hepatitis E kommt vor allem in Asien, Nord- und Nordostafrika, Mittel- und Südamerika vor. Dort kann sie natürlich auch für den Reisenden gefährlich werden. Diese Form ist besonders schlimm, wenn der Betroffene zudem mit der Hepatites B infiziert ist. Impfschutz: Jeder kann sich gegen Hepatitis A und B impfen lassen. Informationen hierzu gibt es u.a. bei jeder AIDS-Hilfe. siehe auch unter: Übertragungswege siehe auch unter: AIDS, Filzläuse, Feigwarzen, Verantwortungsbewusstsein (beim Sex), Herpes, Tripper, Kraetze (Scabies), Syphilis, Hepatitis, Tuberkulose, Uebertragungswege (Geschlechtskrankheiten), Filzlaeuse, Desinfektion, Antikörper, Uebertragungswege (Geschlechtskrankheiten), Geschlechtskrankheiten, Immunsystem, Abwehrkraefte |
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