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Hoch-Hinaus-Hochhaus Arne Pahlke, März 1995
Ein elfgeschossiges Hochhaus wollte höher noch hinaus. Doch dies war ohne fremde Hilfe nicht zu realisieren. Und so begann das Wohnhaus zu agieren. Annoncierte frech im Wochenblatt, was noch nie zuvor ein Mensch gelesen hat: Architektonisches Meisterwerk sucht potenten Architekt. Ich erstrebe Beziehung für den Nachwuchszweck. Die ersten Antworten gingen tags darauf ein. Und schon nach einer Woche zog ein hübscher junger Baumeister in das HOCH-HINAUS-HOCHHAUS ein.
Doch welch’ ein Riesenschreck, als der junge Architekt dem HOCH-HINAUS-HOCHHAUS zu verstehen gab, dass er Hochhäuser so gar nicht mag. Oh, wie fühlte sich das Meisterwerk betrogen; zitterte, so dass sich die Balken bogen. Immer wütender fing das Haus an zu beben. Bald war’s flach und dann war’s eben. Der Architekt im Keller lag begraben, von elf gierigen HOCH-HINAUS-ETAGEN. Doch im Wochenblatt war nur zu lesen, ein Beben sei’s gewesen. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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