Homosexualität

Gleichgeschlechtlichkeit, Aequisexualität; - beschreibt die Neigung zum eigenen Geschlecht. Homosexuelle wurden einst auch Uranier und Uranierinnen genannt, nach dem zweigeschlechtlichen Gott/der Göttin Uranos/Urania. Für Magnus Hirschfeld (Sexualwissenschaftler) waren Homosexuelle Anfang des neunzehnten Jahrhunderts gleichgeschlechtlich liebende Menschen und Angehörige eines Dritten Geschlechts.

Die meisten Schwulen sagen über ihre Neigung, dass sie sich diese nicht selbst aussuchen konnten. Wissenschaftler sind sich diesbezüglich nicht einig. So meinen die einen, dass es sich bei der Homosexualität um eine angeborene Neigung handelt, welche z.B. auf eine etwaige „Missbildung“ im Chromosomensatz zurückzuführen ist. Wieder anderen meinen, dass sich die Homosexualität im frühkindlichen  Alter (durch äußere Einflüsse) herausbildet. So vermuten sie, dass eine stark ausgeprägte Persönlichkeit der Mutter oder aber eine fehlende bzw. unzureichende Vaterfigur für die Ausprägung dieser Neigung (mit-)verantwortlich ist. 

 

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Karl Maria Kertbeny prägte im Jahre 1868 den Begriff Homosexualität

 

In San Diego konnte der Forscher Simon LeVay angeblich nachweisen, dass das Gehirn von Schwulen einen anatomischen Unterschied gegenüber Heterosexuellen aufweist, der sich im Hypothalamus befindet. Zu denken geben sollte einem allerdings, dass sämtliche dafür obduzierte homosexuelle Leichen an AIDS verstorben sind. Das stellt sich mir zumindest die Frage, ob dieser Unterschied sich dann nicht eher aus der Immunschwächekrankheit heraus erklärt?

Wieder andere Wissenschaftler fahnden fieberhaft nach dem Gen, das ihrer Meinung nach für die Homosexualität verantwortlich ist. So hat man bei Zwillingstudien die Entdeckung gemacht, dass bei eineiigen Zwillingen häufiger bei beiden Homosexualität auftritt als bei Zweieigen, was die Hypothese festigt, Homosexualität sei genetisch bedingt. Bei Forschungen in diese Richtung müssen sich die handelnden Personen allerdings vorab schon die Frage gefallen lassen, was eigentlich geschehen soll, wenn sie eines Tages tatsächlich dieses vermeintliche Homo-Gen aufspüren? Werden dann alle Föten abgetrieben, bei denen dieses Gen entdeckt wird? Eine solche Maßnahme käme einer ethnischen Säuberung gleich und könnte fatale Auswirkungen nach sich ziehen.

Wahrscheinlich handelt es sich bei der Homosexualität  einfach um eine schöpfungsbedingte Auslese und nicht um eine zu korrigierende Abnormität. Denn in der Tier- und Pflanzenwelt ist homosexuelles Verhalten in etwa ebenso häufig vorzufinden wie beim Menschen.

Und noch etwas: Sollte die Homosexualität tatsächlich eine Krankheit sein, so wäre sie wohl eine der wenigen, von der die Betroffenen in der Regel nicht geheilt werden möchten!

 

schwules Liebespaar um 1550

 

Die absolute Mehrheit der Wissenschaftler, Psychologen und Humanmediziner erkennt denn auch heute in der Homosexualität keine Krankheit mehr. Auch sprechen sie nicht von einer Abartigkeit, sondern eher von einer der Norm abweichenden gleichwertigen Lebensform.

Doch es finden sich durchaus auch anders lautende Auffassungen über gleichgeschlechtliche Neigungen wieder, wie z.B. die von Pierre Daco (Psychologe und Psychoanalytiker). Er meint, dass Homosexualität eine Form der Impotenz darstellt und viele Homosexuelle Neurotiker sind, die unter ihren Neigungen leiden. Außerdem behauptet er, dass „echte“ Homosexualität zu gefühlsmäßigen Komplikationen, übermäßiger Eifersucht und Gewalt führt. Dem ist nur noch hinzuzufügen: Wehe dem Schwulen, der sich bei diesem Arzt einer Psychoanalyse unterzieht.

Eine der kuriosesten Thesen über die Entstehung der Homosexualität liefert uns Prof. Fabrizio Fabris. Er gibt nämlich der Umweltverschmutzung die Schuld daran, dass es immer mehr Schwule gibt. Denn der Professor ist sich ganz sicher, dass die Männer durch die zunehmende Verschmutzung immer mehr weibliche Hormone in sich aufnehmen, und in einem zunehmenden Maße unfruchtbarer und zugleich immer weiblicher (homosexueller) würden.

Na, denn!

 

siehe auch unter: Nachschlagewerk über die Homosexualität

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