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Ich bin Jesus Christus Arne Pahlke, Juli 2010
in sich zusammengesunken - krank – schwach – aufgezehrt:
Jawohl, ich bin es! Ich bin Jesus Christus - das Lamm Gottes - der Menschensohn – Jesus von Nazareth - zweiter und letzter Adam - der Sohn Gottes – Kyrios – der Gesandte - Logos – Sohn Davids - Euer Hirte. Jawohl, ich bin es! Doch ich bin unendlich müde und schwach, sodass ich … Ja, ich bin wiederauferstanden …und dies nicht nur einmal! Seit meinem ersten Tod am Kreuz bin ich bereits 137 Mal wiederauferweckt wurden. 137 Versuche habe ich seit meiner Kreuzigung unternommen, um Euch zu erlösen. Doch 137 Mal wart Ihr unfähig und Unwillens, mich als Euren Erlöser anzuerkennen. Ich erschien Euch in jeder nur erdenklichen Menschengestalt - auf jedem Kontinent – in jeder Hautfarbe. Ich kam zu Euch als Mann und Frau auf diese Welt; - zweimal sogar als Hermaphrodit. Ich kam mit körperlichen Missbildungen und ausgestattet mit besonderen Fähigkeiten. Mehrmals lebte ich als Homosexueller unter Euch oder als einer jener Menschen, die ihr so gerne Erleuchteter nennt, ohne zu wissen, was Erleuchtung eigentlich bedeutet. Ihr habt in keinem dieser Menschen Euren Erlöser erkannt. Stattdessen habt Ihr mich ausgelacht und beschimpft – mir übel nachgeredet - mich für mein Fühlen und Handeln angeklagt. Und Ihr habt mich einfach nur deshalb gemieden, weil ich war wie ich war. Ihr habt mich psychisch und körperlich gequält. Euer Verhalten trieb mich in die Einsamkeit, in die Sucht und mitunter auch in den Wahnsinn oder sogar in den Freitod. Und einige Male habt ihr mich auch durch Eure eigene Hand gerichtet.
Und soll ich Euch verraten, wer die Schlimmsten unter Euch waren; - wer meist jene waren, die mir meine vielen Leben hier auf Erden zur Hölle ausgestaltet haben? Ich verrate es Euch: Es waren meist jene, die für sich so gerne fälschlicherweise in Anspruch nehmen, zu den frömmsten Menschen hier auf Erden zu zählen. In ihrer verblendeten Naivität glauben sie, dass sie die göttliche Botschaft der Liebe verstanden haben. Doch tatsächlich sind ihre Herzen nicht einmal von den einfachsten Prinzipien der Nächstenliebe erfüllt. Ja, am grausamsten und unmenschlichsten zeigten sich oftmals jene von Euch, die da meinten, dass sie Gott am nächsten stehen. Sie nannten sich fromme Christen oder gottesfürchtige Moslems. Sie lebten nach zum Teil absolut widersinnigen Regeln und Vorschriften, die sie aus einfachen Büchern zogen. Und diese Verblendeten meinen bis zum heutigen Tag, dass diese einfachen Bücher, die von einfachen Menschen geschrieben wurden, Gottesbücher sind. Ja, sie bestehen darauf, dass diese Bücher Gottes Gebote und Regeln enthalten. Sie tun dabei sogar so, als hätte Gott selbst diese Bücher für sie geschrieben, weshalb man sich Wort für Wort an alles halten müsse, was in diesen Büchern steht. Doch diese Bücher sind nicht Gottes Bücher! Es sind nicht einmal Gottesbücher! Diese Bücher sind gefährliche Werke in den Händen und Köpfen einfältiger Narren! Wie kann man nur so engstirnig und verbissen, so unreif und fanatisch und unter Ausschluss eines wachen Geistes an der durch und durch wahnwitzigen Idee festhalten, dass man die Wahrheit, - die Ordnung und das göttliche Prinzip der Schöpfung – in diesen Büchern findet, die für so entsetzlich viel Unheil verantwortlich sind. Die Regeln, nach dem ihr Menschen leben müsst, findet Ihr in Euren Herzen. UND ZWAR NUR DORT! Wenn ein Herz von Nächstenliebe erfüllt ist und nicht von einem falschen religiösen Eifer zerfressen, dann kann man jeden Menschen so annehmen, als das, was er ist und darstellt. Und das oberste Gebot der Schöpfung heißt Liebe. Die Schöpfung liebt alles und jeden gleich. Die Schöpfung würde z.B. niemals auf die Idee kommen und sagen, dass ein Mann nicht mit einem anderen Mann Unzucht treiben soll. Aber viele von Euch Menschen sagen so etwas und berufen sich dann auf den Inhalt dieser bluttriefenden Bücher, mit denen – und ich wiederhole es – Gott und wahrhaftiger Glaube nichts zu tun hat! Diese Bücher wurden von Menschen geschrieben und sie enthalten interpretationswürdige Anleitungen und Vorschriften anhand der Wertevorstellungen einzelner Menschen. Und nach diesen persönlichen Wertevorstellungen einzelner Menschen leben nun viele von Euch, als wären es Eure eigenen, anstatt einfach auf Euer Herz zu hören. Doch so viele Herzen waren und sind vergiftet.
Eure Religionen sind hohl! Und das macht Eure Religionen so gefährlich. Denn wenn so viele Menschen an so hohlen Dingen festhalten und gleichzeitig darauf beharren, dass nicht nur sie selbst sondern das alle Menschen auf dieser Welt sich an die Gebote und Verbote dieser hohlen Religionen halten müssen, sodann wird es brandgefährlich! Ich möchte Euch, bevor ich mir gleich diese Klinge in mein Herz stoße, um dann nie wieder hier zu Euch auf die Erde zurückzukehren, noch ein Letztes sagen: Ich bin nicht Jesus Christus! Auch bin ich nicht das Lamm Gottes! Ich bin kein Jesus von Nazareth und auch nicht der zweite und letzte Adam! Ich bin kein Kyrios und auch nicht der Sohn Davids! Und noch etwas: Es gibt keinen Gott! Zumindest ist Gott nicht der, zu dem Ihr ihn in Euren verblendeten Religionen entstellt habt. Gott ist einfach die Schöpfung. Und die Schöpfung braucht keine Religionen – allein Eure Religionen brauchen einen Gott, um Menschen zu knechten und zu manipulieren. Gott ist auch nicht mein Vater und ich bin nicht sein Sohn! Und doch, ich bin es! Denn ich bin ein winziger Teil dieser großartigen Schöpfung und somit bin ich ein Kind dieser Schöpfung und die Schöpfung ist meine Mutter oder auch mein Vater. Ganz so, wie man es benennen will. Denn es sind am Ende doch alles nur Worte – in der Bibel und in unseren Köpfen; - alles nur Worte und Interpretationen von wieder anderen Worten und Begriffen, für die wie in unsrer Sprachlosigkeit angesichts der Wunder der Schöpfung unentwegt nach Worten suchen, die immerzu zu Missverständnissen führen, anstatt unsere Herzen Antworten finden zu lassen. Gott ist am Ende nur ein Platzhalterbegriff für das, was diese unsere Welt, dieses unser Universum – und die vielen anderen Millionen Universen - geschaffen hat. Ihr könnt natürlich auch weiterhin Eure falschen Götter anbeten und nach lächerlichen Regeln leben, anstatt nach den wichtigsten Geboten der Schöpfung. Und diese Gebote kann jeder fühlen, wenn er sein Herz sprechen lässt. Eure Religionen hingegen mitsamt ihren Regelbüchern solltet Ihr lieber auf einem Scheiterhaufen verbrennen, so wie es Vertreter ebendieser Euer Religionen mit so vielen Menschen getan haben. Ach ja, ich starb übrigens in keinem meiner vielen Leben an einem Kreuz und natürlich brachte mich auch niemals eine Jungfrau zur Welt, denn das wäre gegen das Prinzip der Schöpfung. Solche kindischen Geschichten habt Ihr Euch selbst erfunden, um Eure hohlen Religionen mit faulen Zaubern zu versehen. Und doch, ich starb 137 Mal auch für Euch. Ich habe in all meinen 137 Leben auch immer für Euch gebüßt und gelitten; - habe für und um Euch geweint und bin für und mit Euch gestorben. Nun aber ist die Zeit für mich gekommen, diese Eure Welt für immer zu verlassen. Wartet also nicht mehr länger auf mich als Euren Erlöser! Geht raus in die Welt! Geht einfach hin zum nächstbesten Menschen und schaut in seine Seele und in sein Herz oder blickt tief genug in Euer Selbst und sodann werdet Ihr alle Euren Erlöser finden! |
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