Identitätskonflikte

Zu Identifikationskonflikten kommt es häufig erstmals während der Pubertät. In dieser Phase Fragen hinterfragt der Jugendliche meistens erstmals sein ICH und damit auch seine Geschlechtsidentitaet.  Bei vielen Homosexuellen führt nun dieses Hinterfragen zur eigenen "Andersartigkeit", was für nicht wenige  einen schweren Identifikationskonflikt auslöst, der dann häufig an ihrem Selbstwertgefühl zehrt.

Lese hierzu auch: Schuldgefuehle (homosexuelle Neigung)

Und dies tut er umso heftiger, wenn sie in einem sozialen/familiären/ religiösen/staatlichen Umfeld aufwachsen, in dem die Homosexualität eher als etwas Schlechtes oder gar Sträfliches gilt. Jeder Schwule begegnet seiner nonkonformen Geschlechts- und Rollenidentität auf eigene Weise.

 
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Homosexuelle fühlen sich oft dazu genötigt ihre wahre Identität

hinter einer Maske aus Lügen zu verstecken

 

Während es die einen in die (vorübergehende) Zwangsheterosexualitaet treibt, versuchen andere ihr Heil, in dem sie mehr oder weniger komplett in die schwule Subkultur abtauchen. Letzteres ist übrigens nicht immer ein gewünschter Befreiungsakt  sondern wird oft eher als Protesthaltung vollzogen - auch wenn dieser dann letztlich oft eine befreiende Wirkung erzielt.

 

siehe auch unter: Pubertaet, Selbstverleumdung, Geschlechtsidentitaet, Selbstwertgefuehl & Selbstachtung, Schuldgefuehle (homosexuelle Neigung)

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