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Insel Heimatlos Arne Pahlke, März 1998
Da steh’ ich nun, notgestrandet auf dieser Insel Heimatlos. Hier ist alles Leben lang verendet, außer Menschen bloß. Vor mir das Meer, der Wellenschlag, die Sonne, tausend Farben. Hinter mir Wellenschlag, voll Narben.
Da steh’ ich nun, notgestrandet auf dieser Insel Heimatlos. Hinter mir grölt das Gesindel. Und dort vor mir, da liegt das Floß. So steh’ ich nun mit mir ganz allein auf dieser Insel Heimatlos. Ein Sehnen tönt ins Herz hinein. Ein Flehen treibt mich: „Bind’ mich los!“
So sitz ich nun auf meinem Floß. Hinter mir die Insel Heimatlos. Und es treibt mich vorwärts grenzenlos, über alle Meere, heimatlos. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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