Jarrosch, und ich bekomme dich doch

Arne Pahlke, Mai 1995

 

 

Jarrosch, analysieren mich mal wieder deine Augen,

mittels ihrer ungetrübten Männlichkeit?

Saugen sie mal wieder, du mein lieber Jarrosch,

an meiner Befangenheit?

 

Willst mich wieder biegen, willst mich brechen,

magst mir nur zu gerne in meine Seifenblase stechen?

 

MALEREI_ESKIMOJUNGE

 

Aber, lieber Jarrosch,

es steht mir frei, dich zu begehren,

auch wenn du ein richtiger Mann sein willst.

Du kannst mich dir ruhig verwehren,

und stillst

dann eben

ungewollt

mein Verlangen.

 

Also, wieso kommst du nicht gleich?

Komm doch und zier dich nicht!

Jarrosch, werd doch endlich weich!

 

Denn, Jarrosch,

ganz gleich

wie unbarmherzig deine Blicke,

ganz gleich wie rauh dein Ton,

ich bekomm’ dich schon!

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