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Johnny SONGTEXT Arne Pahlke , Juli 2009
Johnny ist 53 und sieht auch nicht jünger aus. Mit seinen traurigen Blicken zieht er sich die Girlys aus. Er schaut ihnen auf die Titten. Glotzt ihnen heimlich auf den Arsch. Oh, wie gern‘ würd` er sie zu sich bitten; doch Girlys verschmähen Aas... ... verschmähen ihn wie gammelndes Aas … … wie gammelndes Aas.
Johnny hat kaum noch Haare; dafür wächst sein Doppelkinn. Wo sind sie hin, die jungen Jahre, als er noch mittendrin? Als er noch begehrt war… … als er noch gebraucht. Doch jetzt wird nur noch abgebaut.
Johnny verlor seine Arbeit. Er wurde dem Chef zu alt. Und überfällt ihn wieder mal die Traurigkeit flieht Johnny in den Wald. Hier singt er die alten Lieder. Wie gerne hätte er sie wieder … … gegen die Einsamkeit. Die Einsamkeit im Alter. Die Verlassenheit im Jetzt. Vom Jäger zum Konkursverwalter. Von der Völlerei zum langen Rest … …zum würgend langen Rest.
Johnny streichelt ihre Brüste, die so zart und weich. Lange her, dass er welche küsste. Doch zu früher ist‘s kein Vergleich. Zwar ist sie jung und schmal … … duftet gut und ist schön. Doch alles wir so schal, denn Sex für Geld, der schmeckt obszön.
Alt sein ist obszön … … ist einfach nur obszön |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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