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Kakerlaken SONGTEXT Arne Pahlke, März 2009 Ich habe der Nachtschwester doch eben gesagt, dass gestern Nacht in meinem Zimmer ganz viele Kakerlaken waren ...aber sie glaubte mir nicht. Dabei kann man sie doch ganz ganz deutlich hören!
Sie kommen Nachts - im Schutz der Dunkelheit. Sechs Milliarden – soviel wie Menschen an der Zahl. Sie kommen Nachts, voll von Hinterhältigkeit. Sechs Milliarden verspeisen mich als Henkersmahl.
Sie tragen Namen von Menschen. - das ist nur ein Versehen - Sie können jahrelang ohne Köpfe überleben. - ich glaub, ich muss mich übergeben - Sie sind so grausam homogen. - und in flagranti schizophren - Fressen ist ihr ganzes Streben. - was für ein schäbiges Schabenleben -
Mutter, hol mich bitte hier raus! Mutter, mach bitte nicht das Licht aus!
Sie kommen Nachts - und haben ein flüchtiges Gewissen. Sechs Milliarden – soviel wie Menschen auf der Welt. Sie kommen Nachts - und haben mich auf dem Gewissen. Sechs Milliarden - und kein Gott zahlt für sie ein Lösegeld.
Mutter, was suhlst du dich denn da in der Kloake? Mutter, du bist doch keine … bist doch keine … Du bist doch keine --- NEIN - bist doch keine … Kakerlake?!
Phantasier ich oder ist es wirklich wahr? Sind wir nur Kriechtier in einem Pissoir? Hat uns Gott am Ende all die Fallen aufgestellt? Will er uns Ungeziefer womöglich nicht auf seiner Welt?
Hören sie’s? Hören sie’s? Hören sie’s auch? Hören sie’s auch? Hören sie sie kommen? Hören sie sie kommen? Hören sie’s? Hören sie’s? Hören sie’s? Hören sie’s? Hören sie doch! Hören sie! Sie sind da !!! |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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