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Kein Vorwort Arne Pahlke, Herbst 1995
Ich möchte mit dieser vorauseilenden Passage, kurz von mir reden machen, ein Funkenfeuer entfachen.
Ich möchte einige Worte über mein Unwesen verlieren. Unrat streuen in eigener Sache, ein nutzloses Vorwort kreieren.
Ich habe allerdings keine Ahnung, wozu so etwas gut sein soll? Dient ein Vorwort als Verzahnung? Und gibt es so etwas wie einen Vorwortzoll?
Vorwort klingt nach Vorhaut, nach Verengung, nach Kraftanstrengung und Verdrängung.
Und macht die Beschneidung eines Vorworts Sinn? Prolog mit Phimose? Und zu wessen Gewinn? Oder nichts als weiter als Autohypnose?
Vorrede ohne Nachspiel? Präambel ohne Konzept? Heimspiel vor dem Auswärtsspiel? Vorauseilendes Patentrezept?
Tut ein Einlauf wirklich nötig? Macht ein Vorwort wirklich Sinn? Lieber windstill öder böig? Lieber ernsthaft oder klimbim?
Es geht los, sobald es anfängt. Und wenn es anfängt, geht es los. Dichtgedrängt oder unvermengt? Inhaltsvoll oder ausdruckslos?
Mensch, wie sag ich‘s denn bloß? |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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