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® Arne Pahlke
Laßt mich auch weiterhin denken, laßt mich ganz tief in die Verzweiflung eintauchen, denn die Verzweiflung ist der gegenwärtige Zustand dieser Welt. (2006)
Wenn ein Künstler seine Begabung zu Geld macht, so ist dies leider oft sehr wörtlich zu nehmen. (1993)
Und meine Worte sind meine blutenden Messer, die ich in tränenreichen Stunden geschliffen habe, um den Schmerz flüchtige Namen zu geben, die ich dann von mir stoße, um für einen Augenblick so etwas wie Harmonie zu spüren. (2006)
Wer hat schon Angst vor gescheiterten Träumern? (1993)
Ich behaupte - nein, ich weiß, das der Geist des Menschen androgyn ist. Und eben deshalb ist meine Vorliebe für androgyn aussehende Menschen der triebgesteuerte Wunsch nach einer vereinigenden Vergeistigung. (2005)
Die Querdenker sind die Generatoren einer gedankenlosen Masse. (1993)
Ein Genie ist immer auch ein exzellenter Lügner. Deshalb vertraue ihnen niemals blind, wenn sie dir Wahrheit unken! (2002)
Denken wurde für mich mehr und mehr zur Hauptsache meines Lebens; ständiges Philosophieren über den Sinn- und Unsinn des Daseins. Und darüber verlor ich fast meinen Lebenssinn. (1993)
Manchmal fliegt mir der Sinn davon,oder eilt er mir möglicherweise nur voraus? (1993)
Die Liebe der Dichtergesellen zu Bäumen ist fast schon legendär und sie hält bereits eine Ewigkeit. Doch wie es mir scheint, ist diese Liebe höchst einseitig geprägt, denn seit jeher bringen die Poeten ihre Liebesbeweise auf Papier. (1993)
Ich habe selten gelogen, aber um so häufiger bewußt falsche Antworten gegeben. (1993)
Wenn ein Schreiberling nicht mehr weiß, was er niederschreiben soll, so sollte er vielleicht mal den Versuch starten und etwas von dem Niedergeschriebenen ausleben. (1993)
Lieber ein Zuhörer, der dich verlacht, als daß dies die Lehre mit dir macht. (1993)
Schweigen ist besser noch als Reden, wenn das Reden weniger noch ist als Schweigen. (1993)
Ob ich alles glaube, was ich so sage und niederschreibe? Nein, natürlich nicht! Aber vielleicht ja du? (1994)
Was wir sagen hat häufig kaum Gewicht; wohl aber, was wir dabei fühlen. (1995)
Manchmal habe ich das Gefühl, viel mehr zu wissen, als jemals fragen zu können. (1993)
Das „Nichts“ vermag einen Mensch wie mich glatt weg in den Wahnsinn zu treiben. (1993)
Und nun bin ich doch der Meinung, daß ich eher durchs Reden zu Silber komme, als durch Schweigen zu Gold. (1993)
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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