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Lebendig begraben Arne Pahlke, August 2010
Ich lag drei Meter tief in diesem Sarg, begraben unter einem Berg voll Erde. Mein Atem schwül und defensiv; mein Ausblick karg, gleich einer mich lähmenden Gebärde.
Ich lag ganz still, die erste Zeit, nachdem ich zu Bewusstsein kam. Doch tief in mir, ganz schrill, da machte sich ein Tosen breit; da schlug bereits die Panik an.
Ich sprach auf mich ein, beschwörend und beruhigend: „Es wird schon alles werden!“ Doch mein Zustand, so ganz allgemein: ein Bündel aus Beschwerden.
Und so schlug ich panisch mit Fäusten und Ellen gegen meinen Sarkophag. Gellte krampfend katatonisch; zählte meiner Glieder Sollbruchstellen, an meinem zweiten Sterbetag. |
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Konkalit, 28 August 2010 - Eine der furchtbarsten Vorstellungen überhaupt für mich und wohl auch für die meisten Menschen. Obwohl wir ja, und Konsumenten deiner Seiten dürften dies längst erkannt haben, wohl alle schon lange lebendig begraben sind. Wortmutation: Fürwahr eine entsetzliche Vorstellung. Ich glaube, ich habe einmal einen gleichnamigen Horrorfilm in den 80ern gesehen. Der hatte mich mehr verängstigt, als die meisten Zombiefilme, da er gleich zwei meiner Phobien (Klaustrophobie und Erstickungsangst) zum Thema hatte. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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