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Lebensabend Arne Pahlke, November 1996
Herzschrittmacher in verbrauchten Grotten raffen aschfahle Zitterrochen über ihr Zenit. Ihr Sprit, verbleit, verstrahlt, handwarm sickert aus dem trägen Darm und landet windelweich.
Es wird sogleich gewischt, frisch gebunden, offene Wunden neu verbunden und die Zähne zurück ins Grab. Wie jeden Tag, die Haare kämmen, Messer, Gabel, Löffel stemmen und dann kommt der Mittagsschlaf.
Beta-Blocker, Baldrian, mit dem Rollstuhl fensterln fahren und dann gibt es Abendbrot. Nächtens mit den Geistern sprechen - Gott will sie nicht, ein neuer Tag.
Magerquark mit Apfelbrei, Lätzchen, Windel, Hörgerät, Influenza und Diät.
Die Menschen werden ständig älter und das Siechtum bändigt kälter |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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