Liebesfähigkeit

Die meisten Menschen wollen immer erst geliebt werden, bevor auch sie ihre Liebe zu geben bereit sind. Und auch hinterfragen viele Menschen nur selten ihre eigene Liebesfähigkeit, dafür aber umso mehr die des Partners.

Das zeigt sich z.B. immer wieder am „Scheidepunkt“ einer Beziehung, wo im Regelfall immer der andere für das Scheitern der Verbindung verantwortlich gemacht wird. Während von der eigenen Unfähigkeit zu lieben hingegen kaum oder gar nicht die Rede ist.

Und auch, wenn jeder denkender Mensch im Grunde genommen genau weiß, dass sich wahre Liebe immer aus einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Geben und Nehmen zusammensetzt, hält er es doch eher mit letzterem.

 

Herz

 

 

Dies drückt er dann z.B.  wie folgt aus: „Mein Partner muss...!“, „Mein Partner sollte …!“, „Mein Partner könnte ...!“

Nur er selbst darf natürlich bleiben, wie er ist.

Und er setzt sogar noch einen drauf: „Wenn er mich wirklich liebt, dann nimmt er mich, wie ich bin!“

Jeder in einer Beziehung lebende Mann sollte sich in einer ruhigen Stunde fragen, ob er nicht vielleicht allzuviel von seinem Partner erwartet, hingegen von sich selbst viel zu wenig abverlangt.

Denn zur Liebe braucht man die Fähigkeit zu lieben. Und zur Fähigkeit zu lieben, bedarf es vor allem der Bereitschaft die Liebe  tatsächlich zuzulassen. Und ob man dies kann,  zeigt sich vor allem darin, ob man dazu bereit ist,  Liebe zu geben, ohne diese mit ständigen Bedingungen an den Partner zu verknüpfen.

 

 siehe auch unter: Liebe, Liebelei, Liebesbriefe, Liebesfaehigkeit,Liebeserklaerungen (oeffentliche), Liebeskummer TreueEifersucht (krankhafte),Amor, Du und Ich, Eros, Erotik, Kuessen, Lachen & Laecheln, Partnerschaften (homosexuelle), Rollenverteilung & Geschlechterrolle, monogame Beziehungen, Romantik (in Beziehungen), Romeo und Julian, Spiritualitaet  (spiritueller Weg), Tod in Venedig, Zaertlichkeit

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