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Liebreizender Vollmondknecht
Dich trug dein umschatteter Hang vor meine Tür und dein feuchter Odem flutete mein Zwangsgelüst. Es wuchs in mir die Schwielenpflicht, in dir die servile Kür. Ich dein finsterer Archivar, du mein bebendes Gerüst.
So schön, dein haarloser Leib, deine grazile Armatur. So famos begehrenswert, dein exotischer Odeur. Du warst meine zerbrechliche Spielfigur aus Singapur, festgezurrt in meiner Kommandantur zum Kreuzverhör .
Dein seidiger Lippenglanz, deine rabenschwarze Haarpracht, deine barbierten Achselkavernen und dein kleines Gesäß. Als du dich mir anbotst, da frohlockte uns die Vollmondnacht, unsere Wünsche wurden purpurrot, dein Körper mein Gefäß.
Wehen warfen dich in Schatten, du königliche Fügsamkeit. Ermattet ruhtest du neben mir, du wonniglicher Quell. Deine bestrickenden Augenmeere ersehnten sich Schuldigkeit, dein sinnlicher Kehlkopf, er klärte deine Lustschreie glockenhell.
Die Zeit mutierte zu unserem Plünderergestirn, lief uns aus, als wir zwischen Klüften und Hängen uns beraubten. Du warst mir ein delikat grandioser Sinnesschmaus, warst mir mein Sklave, ließt dich für eine Nacht enthaupten. © Arne Pahlke, Januar 2005 |
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Anonym ,27 April 2011 - Wunderschön, erotisch ohne billig zu sein.
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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