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Lifestyle-Markenklamotten-Huschen Um wirklich trendy zu sein, bedarf es vor allem des nötigen „Kleingeldes“. Und was eine richtige D&C-Modetucke sein will, die taucht in einfachen Discotheken, Clubs oder Bars gar nicht erst auf. Schließlich muss eine Location schon was herzeigen, soll sie dort ihre Armani-, Gucci- oder D&C-Klamotten ausführen. Und wer zum Tres-Chic-Zirkel gehören will, der zieht nach Möglichkeit eine Duftspur von Calvin Klein oder anderen (möglichst teuren) Parfümwässerchen hinter sich her. Doch wozu soll dieser Wahnsinn eigentlich gut sein und zu wem gehört man eigentlich, wenn man dieses Spiel mitspielt? Und was sagt es aus, wenn man Klamotten für über 1000 Euro (oder mehr) auf der Haut trägt? Eigentlich doch gar nichts oder? Aber dessen ungeachtet sind unzählige Schwule beim „Wettrüsten“ dabei. Sie spielen dieses peinlich hohle Spiel mit. Koste es, was es wolle! Und wenn’s sein muss, dann eben auch die Liquidität.
Und aus diesem Grund scheint es die wenigsten Designerklamotten-Fetischisten zu interessieren, dass die Kleidung, die sie spazieren führen, längst zu überteuerten Massenartikeln verkommen sind. Egal! Sie stolzieren davon unbeeindruckt über imaginäre Laufstege und ergötzen sich an ihrem „Schau-mal-was-ich-mir-leisten-kann-Gehabe“. Und sie greifen gerne für ihre uniforme Gleichheit tief ins Portmonee. Viele von denen, die (vermeintlich) edle Klamotten tragen, wollen ein solches Outfit natürlich auch in megacoolen und obertrendymäßigen „In-Läden“ präsentieren. Und auch hier bezahlt unser „Gay-Yuppie“ selbstverständlich jeden verlangten Eintrittspreis. Nur hier ist er schließlich wer. Doch wer er nun genau ist, dies weiß er irgendwie selbst nicht wirklich einzuschätzen. Und dies ist ebenfalls egal! Zumindest ist er mordsmäßig „Utschi-Gucchi-Trendy-mäßig-gut-drauf“. Und seit Jahren nehmen jene Kontaktanzeigen zu, in denen „modebewusste“ Homosexuelle immer direkt die Markennamen angeben, die ihr Sexpartner bitte beim Treffen tragen soll. Und wenn ich hier schon über Lifestyle rede, so will ich auch die zeitgemäßen Lifestyle-Medikamente nicht unerwähnt lassen, wie z.B. die Pillen gegen Fettleibigkeit, Haarausfall oder Potenzstörungen, zu dessen Einnahme sich immer mehr Männer genötigt fühlen, da sie sich sonst durch ihre Mängel ausgegrenzt glauben. Und sollte irgendwann einmal jemand unter der Last der vielen Ausgaben zusammenbrechen, so wird sein Verschwinden niemandem wirklich auffallen, weil inmitten der oberflächlichen Szenewelt ohnehin jeder nur um sein eigenes An- und Aussehen kämpft In diesem Sinne: Champagner! Champagner!
siehe auch unter: Calvin Klein & Konsorten, Ichbezogenheit, Laufsteg-Mentalität, Nachtleben (schwule Szene), Schoenheit, Schoenheits-Verrueckte (schwule),Dolce & Gabanna,Luder, Flittchen und Schlampen |
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