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Lüg mich nicht an Arne Pahlke, 1992
Scheinheilige Welten türmst du mir auf. Schickst mich in ihnen Zelten und pflanzt Berge hinauf.
Deine ausgekotzte Liebessäuselei, dein dämliches Blendaxgrinsen, deine Gefühlsschauspielerei hinter deinen deckenden Nebellinsen.
Muss angewidert dabei stehen, wie du wieder und wieder falsch spielst. Dabei will ich nicht länger hinsehen, wie du an mir vorbei schielst;
rettend hin zum nächsten Ausgang und verlogen unsere Zeit vertreibst. Weist mich wild küssend vor einen Abhang, an dem du mich dann noch einmal schnell einverleibst.
Ich werde zuckersüß übergangen und lecke vom Boden den klebrigen Rest. Ich ernte von deinem Verlangen, nur das, was du mir zum Überleben übrig lässt. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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