Lukas, der Laubbläser_Kinostart

 

Was geht in einem Profi-Laubbläser der Marke „Big-Dark-Hole“ vor, dem das Leben von einem idyllischen Privatgut in Oberfranken in die kalte und unbarmherzige städtische Landschaftsgärtnerei von St.Pauli wirft? Wie fühlt sich ein sensibles feingeistiges Laubgebläse, das sein Leben lang bei einem liebenswerten älteren Herrn im Dienst stand und dafür geschätzt wurde, wenn es plötzlich nur noch Geringschätzung, Anfeindung und offenen Hass erfährt? Wie viel Demütigung und Herzensrohheit kann ein Laubbläsergerät ertragen, das Gedichte von Joseph von Eichendorff und Heinrich Heine rezitieren kann; wenn dieses plötzlich an Leib und Seele erfahren muss, dass die Mehrheit der Menschheit  Laubgebläse, wie er es eines ist, abgrundtief hasst und zum Teufel wünscht?


Lukas leidet auf jeden Fall sehr unter den neuen Lebensumständen und versucht alles Laubbläsermögliche, um von den Menschen jene Liebe zu erfahren, nach der es ihm so dürstet. Doch all seine Anstrengungen bleiben vergebens. Und als er immer  weitere harte Demütigungen einstecken muss, schwört er jener Spezies, die ihm und seinesgleichen diese offene Feindseligkeit entgegenbringt, entsetzliche Rache.


Anfangs noch als Einzelkämpfer unterwegs, mobilisiert Lukas schon bald eine Armee der Finsternis - ein Herr aus Laubgebläsen, die gegen die Menschheit aufbegehren und in den Krieg ziehen und so die Welt vor den Abgrund führen.


Zwanzig Jahre nach dem großen Braindead liefert Peter Jackson endlich wieder einen morbid-trashigen Splattermovie ab, voll von groteskem Humor und Charme. 

Was sich zunächst als absurd-burleske Komödie anlässt und im weiteren Verlauf phasenweise wie eine philosophische Literaturverfilmung daherkommt, mündet schließlich in einem Splatterschlachtfest, bei dem man als Zuschauer oft nicht so recht weiß, ob man nun lachen oder vielleicht doch lieber hysterisch schreiend aus dem Vorführraum flüchten soll.
 

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:Konkalit, 14 Januar 2012 -        also die Idee wäre echt spitze! Ich hab herzhaft gelacht aber insbesondere über deine einmalige Filmbeschreibung. Allein der Name "Big Dark Hole" und dann Begriffe und Sätze wie "sensibles feingeistiges Laubgebläse" und "Wie viel Demütigung und Herzensrohheit kann ein Laubbläsergerät ertragen" , einfach knorke ^^ Du bist doch visiert in sowas, dreh doch mal eine "Kurzfilmversion" die jedoch all die tragischen Ereignisse und dramatischen Wendungen im Leben dieses jungen Laubgeläses beinhaltet ^^ Schön untermalt mit dramatischer und trauriger Musik an den philosphischen und Tragischen Momenten und natürlich viel roter Farbe an "guten Bekannten" die das Laubgebläde brutalst abschlachtet, denn immerhin handelt es sich ja um einen "Fun-Splatter-Movie".

Wortmutation: Das könnte sicherlich unterhaltsam werden - und wenn auch nur für mich als Regisseur - doch leider  viel zu zeitaufwendig, wollte ich in diesem Film zumindest meine Minimalforderungen umsetzen.