Marktwert innerhalb der schwulen Szene

Angebot und Nachfrage bestimmen  bekanntlich den Marktwert. Und eben dies gilt vor allem auch für homosexuelle Männer innerhalb der schwulen Szenelandschaft.

Sieht ein Boy/Mann gut aus (schlank, athletisch, frisch, vital usw.) und verfügt er über ansprechende (zusätzliche) Attribute (Jugend, großer Schwanz, geiler Arsch, hübsches Gesicht usw.), so verfügt er automatisch über einen hohen Marktwert und kann sich vor lauter Verehrern (Nachfrage) kaum retten.

Und je höher der eigene Marktwert innerhalb der schwulen Szene, umso mehr Ansprüche kann ein Boy/Mann an ein Gegenüber (den Nachfragenden) stellen. Und je heißer jemand von der homogenen Masse umworben wird, je mehr Allüren kann er  sich herausnehmen. Die Allüren sind dann gewissermaßen Teil des Preises, den der Begehrende zu zahlen hat, will er diesem heiß umworbenen Boy/Mann (Angebot) näher kommen.

 

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Schaulaufen muss sein!

 

Männer mit niedrigem Marktwert (alt, dick, arm, unter Haarausfall leidend, kleinschwänzig usw.) müssen demgegenübergestellt  schrecklich nett sein, um zumindest ein minimales Interesse (Nachfrage) zu wecken.  Und ist ihr Szene-Marktwert sogar extrem niedrig (sehr alt, sehr dick etc.), sodass selbst tollste Charaktereigenschaften nicht zu einem Date verhelfen, so bleibt ihnen immer noch die Möglichkeit, durch in Ausschicht gestellte Geldgeschenke, eine künstliche Nachfrage zu schaffen.

In einer Kurzgeschichte aus  „Die rosarote Schattenwelt“ (erhältlich im Himmelstürmer Verlag) beschrieb ich dieses Phänomen wie folgt: „Während ich also durch den Sand stolperte fing ich peinlichst genau die hungrigen Blicke meiner unzähligen Betrachter ein. Denn genau auf diese Weise taxiert man als Schwulchen inmitten orgasmuslastiger Trampelpfade seinen Marktwert. Nun sollte man aber hierbei bloß nicht den Fehler begehen und jeden Blick gleich als vollen Erfolg für sich verbuchen. Man sollte vielmehr die Intensität der einzelnen Blicke analysieren, eben anhand ihrer Tiefe und Dauer, aber vor allem daran, inwieweit die Männer dir mit ihren Augen hinterher folgen. Und nun errechne man aus dem Durchschnitt all jener Erhebungen das zu seinen eigenen Gunsten aufgerundete Wunschergebnis; nämlich den eigenen Marktwert.“

siehe auch unter: SchönheitJugendwahn, Boys Boys BoysObjekt der Begierde, ein richtiger Kerl, Idealbilder & IdoleLaufsteg-MentalitätNachtleben  (schwule Szene), Oberflaechlichkeit (schwule Szene), Szene  (schwule), Szene-Schwule, Traumprinzensuche, Zicken & Tucken, Tunte, Volljaehrigkeit, Sturm-und-Drang-Zeit, Verfuehrung (zum Sex), Nationalgehabe (bei Schwulen), Lifestyle-Markenklamotten-Huschen, Dolce & Gabanna, Luder, Flittchen und Schlampen

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