Mastmütter

Arne Pahlke, Februar 2007

 

Ihr mästet eure Kinder im Namen eurer verbrecherischen Liebe.

Ihr verstopft sie mit eurem krankmachenden Verfettungsfraß.

Und bei alledem wagt ihr es, bei eurem Mord auf Zeit,

euer fürsorglichstes Muttergesicht aufzusetzen.

 

Ihr meint es doch nur gut mit euren Liebsten.

So sagt ihr, wann immer man erschrocken

auf eines eurer kleinen Mastschweine schaut,

die euch, den meist ebenfalls fetten Muttersauen,

von Jahr von Jahr immer mehr ähneln.

 

Und genau darum geht es den meisten Mastmüttern:

Sie wollen bewusst oder unbewusst

ein Abbild ihrer eigenen Scheußlichkeit kreieren.

 

Doch eure Verfettungsobjekte sind keine süßen Kuschelbären.

Eure Mastferkel sind kranke misshandelte Kreaturen.

Und diese kranken misshandelten Kreaturen gehören euch weggenommen!

Denn ihr seid nicht besser, als jene Mütter,

die ihre Kinder verhungern lassen.

Ihr seid (innerlich wie äußerlich) entsetzlich hässliche Mütter.

Ihr seid hässlich inmitten euer fetten Selbsthasslauge; 

- hässlich inmitten eurem mangelhaften Selbstliebegehege.

 

Mastmütter

Und eben deshalb fühlt sich etwas in euch dazu angetrieben

hässliche verfettete Monsterkinder zu züchten.

 

Findet es denn niemand außer mir so erschreckend komisch,

dass die meisten Menschen

zwar sofort MISSHANDLUNG schreien,

wenn jemand seine Kinder schlägt,

gleichzeitig aber die vielen Mastmütter

ihre Kinder fast nach Belieben misshandeln dürfen,

sie  zu kranken Erwachsenen ausbilden dürfen,

die einen qualvollen Verfettungstod sterben?

schreibe einen Kommentar..
Dein Kommentar zum Text abgeben

EverbodiesDarlin, 6 Februar 2011, - sehr gut! Ich sehe es ebenso- und stehe voll hinter meiner Meinung! Nieder mit Eltern, die ihre Kinder schon mit 5 in die Hölle der geächteten schicken!

 

® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation