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Mauerblümchen Arne Pahlke, Frühjahr 1992
Der Staatsapparat ist gefallen, die Mauern stürzten hinterher. Nach kurzen Intervallen, da gab es sie nicht mehr; das alte Mauerblümchen DDR.
Verbannung und Vereinigung, ein Zeitgeraffter Hürdensprint. Eine „Westentaschen-Reinigung“, für ein zu früh geborenes Hungerkind.
Sozialistisch – demokratisch. Gestern dort und heute da. Eine Vision wurde plastisch, in weniger als einem Jahr.
Die Strukturen zeigten lauter Risse. Sie wurden oberflächlich restauriert. Und bloßgestellt wurde ein Gerippe, das für den Konsum kaum talentiert.
Blühende Landschaften oft versprochen. Und ward ihr einst beengt, seid ihr jetzt frustriert. Die Demokratie reichte euch lauter Knochen, die euch als Schonkost gern serviert.
Freiheit hatte schon immer ihre Preise. Die Deutsche Mark hilft dabei. So begebt euch auf die Reise, |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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