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Mein Freund, der alte Malte Arne Pahlke, Juli 1995
Er ist ganz gewiss keine Dublette; keine hölzerne Marionette. Er ist es, der die Fäden zieht, der (meist) den guten Ton angibt. Er rezitiert, er regiert und asphaltiert Tag mit Taten. Denn Abwarten, dies ist nicht seine Welt. Er ist ein couragierter Antiheld ein Unikat mit Rauschelbart.
Er liebt die Kunst, das Welttheater; ist mein Mentor, Ehemann und Vater, ist Regisseur, Charmeur und durch und durch Ästhet. Erspäht er reine Schönheit, so erzittert sein Planet.
gießt meine Qualitäten und durchpflügt meine Mängel. Und der alte Schelm aus Vorkriegstagen flaniert noch heute lümmelhaft durch die szenischen Plantagen.
Deine Felder sind fruchtbar; deine Ernte so reich. Du bist als Mensch ein Exemplar, da traut sich kein Vergleich.
Malte war bis zu seinem Tod ein wichtiger Wegbegleiter. Er förderte nicht nur maßgeblich mein literarisches Schaffen, sondern er war mir vor allem ein besonderer Freund sowie Für- und Widersprecher. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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