Meine Bäckerin

Arne Pahlke, Mai 2005

Dein Atem siedet meinen Kussmundteich,
röstet meinen Kehlengrund,
streicht ganz zart mein Lippenreich,
weicht mir meine Aussicht bunt.

Deine Hände rühren meinen Popoteig,
wringen meine Hüftpartie,
zuckern mich per Fingerzeig,
dünsten meine Phantasie.

Meine Bäckerin

Dein Lächeln pudert meine Laune hell,
knetet meine Ängste weich,
trägt mich mikrowellenschnell,
in ein verheißungsvolles Zimtsternreich.

Deine Augen leuchten wie ein Mandelkern,
benetzen meine Hüllenfrucht.
Darum hab' mich ruhig zum Fressen gern
und press mich an deine Ofenbucht.

 

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