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„Men Behind the Sun“ ist in Deutschland niemals offiziell erschienen, womit er auch nie von der FSK geprüft wurde. Der Film gewährt Einblicke in das menschenverachtende Treiben im berüchtigten Lager 731, in dem zwischen 1932-1945 biologische und chemische Waffen erforscht und getestet wurden. Für viele Tests wurden lebende Menschen benutzt. Schätzungsweise 3500 Kriegsgefangene und Zivilisten kamen bei diesen Versuchen (die oftmals barbarischen Folterakten glichen) ums Leben. Und da „Men Behind the Sun“ einige dieser einst durchgeführten Menschenversuche auf drastische Weise präsentiert, ist dieser Film definitiv nicht für Menschen mit einem schwachen Magen zu empfehlen! Magen und Nervenkostüm werden vor allem deshalb strapaziert, weil man sich als Betrachter während der Darstellung der z.T. sehr harten Gewaltszenen nicht einfach mit jener Vorstellung beruhigen bzw. „runterholen“ kann, dass doch das Gezeigte alles nur ein Film ist. Zwar ist alles Gezeigte am Ende tatsächlich nur ein Film; - doch durch seine quasidokumentarische Inszenierung, die wahren Hintergründe sowie die mehrheitlich glaubwürdig dargestellten Gewaltakte; - fällt ein Rückzug in ein „Es-ist-doch-nur-ein-Film-Denken“ schwer. Und das macht das Ansehen dieses Filmes besonders herausfordernd und dürfte dabei manche Zuschauer schlicht überfordern.
...und kurze Zeit später auf dem Obduktionstisch
Ich habe mir den Film erst vor wenigen Tagen das erste Mal angesehen und musste ihn dreimal abbrechen, weil sich mir von dem, was ich zu sehen bekam, mein Magen umdrehte. Dass ich „Men Behind the Sun“ trotz allem bis zum Ende durchhalten wollte, lag vor allem darin begründet, dass dieses Werk bis heute kontrovers diskutiert wird. Es konnte z.B. bis heute nicht abschließend geklärt werden, ob für die Autopsie-Einstellung eines Jungen eine echte Knabenleiche verwendet wurde. Wer diesen ganz speziellen morbiden Spaßfaktor sucht, wie man ihn beim Anschauen von Filmen wie z.B. „Hostel“ durchaus empfinden kann, der wird hier nicht bedient. Wobei sich natürlich auch einige finden lassen, die dieses Machwerk unterhaltend finden; - im Sinne eines ganz gewöhnlichen Splatter-Movies. Der Film enthält übrigens keine bloße Aneinanderreihung von Gewalt- Folter- und Tötungsszenen, wie oft zu lesen ist; - sondern es dauert sogar verhältnismäßig lange, bis es überhaupt zur ersten Gewaltszene kommt. Doch mit zunehmender Laufzeit kommt es dann tatsächlich zu einer drastischen Häufung solcher Szenen. Handwerklich kommt der Film besser daher, als von mir erwartet - und auch die schauspielerischen Leistungen übersteigen jene, die ich von einem solchen Machwerk erwartet habe, was es für mich noch schwieriger gemacht hatte, mir klar zu machen, dass ich hier nichts weiter als einen Film ansehe. „Men Behind the Sun“ gibt es übrigens nur in einer Fassung (Originalfassung), in der hochchinesisch gesprochen wird und begleitend dazu werden englische Untertitel eingeblendet.
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konkalit, 15 Januar 2011 - Ich konnte dieses Werk auch nie bis zuende sehen. Die Szene bei der ich abbrach war allerdings keine der Folterszenen an Menschen sondern die in welchem die Katze ausgehungerten Ratten zum Fraß vorgeworfen wird. Absolut grässlich da ich nachforschte und las dass diese Szene anscheinend real war, wie auch bei zahlreichen Kannibalenfilmen der 70er |
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