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® Arne Pahlke
Die grösste Niedertracht ist die schier unantastbare Eintracht der Gemeinschaft (2007)
Und nur, weil scheinbar die Mehrheit in diesem widerwärtigen System glücklich und zufrieden lebt, einem System, welches von zumeist abartig kranken Psychen ersonnen und fortwährend „komplettiert“ wird, ist weder dieses System gutartig, noch sind es die meisten Menschen, die sich darin bewegen. (2006)
Eine nicht mehrheitsfähige Wahrheit ist nicht die Wahrheit! Allein das scheint die erbarmungslose Wahrheit dieser Welt zu sein! (2005)
Ich schaue mich um und ich sehe überall nur Einfalt. Und dieser Einfalt fällt ständig nur ein, Ratschläge für die Verlierer parat zu halten und übersieht dabei ihre eigene Leere. (2005)
Wenn ich meinen Mitmenschen stets genau das gesagt hätte, was von Innen aus mir herauswollte, so hätte ich den Begriff Einsamkeit neu definieren müssen. (1993)
Ich befinde mich im Krieg. Denn überall dort, wo keine Zärtlichkeit ist, herrscht Krieg! Überall dort, wo sich keine Seelen berühren, herrscht Krieg! (2006)
Es wird erst dann keine Kriege mehr geben, wenn der Mensch damit aufhört, sich selbst zu hassen. Jeder getötete Feind ist immer nur ein Schnitt ins eigene erkaltete Herz. (2001)
Ich hasse Menschen, die mich hassen, nur weil ich sie hasse! (2005)
Muss man Angst vor Menschen haben? Nein, nicht vor dem Menschen an und für sich, wohl aber vor den Möglichkeiten, die er sich geschaffen hat. (1993)
Die zivile demokratische Welt mutiert zu einem Ausbeutungslager, das sich schon sehr bald nicht mehr vor der abartigsten Diktatur zu verstecken braucht. (2006)
Was glauben sie denn, wie sich der gemeine Mensch gegenüber außerirdischen Lebensformen verhalten würde, die wie Schweine grunzen, sich wie Schweine bewegen und zufälligerweise auch genauso aussehen? (1993)
Ist somit die ständige Suche nach Anerkennung im Grunde genommen nicht der Motor, der uns wieder und wieder ins Verderben laufen läßt? (2005)
Immer mehr Menschen drängen sich auf diesem geschundenen Planeten. Immer hohler, der Raum, den sie ausfüllen. (2001)
Die Welt braucht erwachsende Kinder, die dem ihnen innewohnendem Wissen vertrauen, hingegen skeptisch gegenüber jenem Wissen sind, welches von außen an sie herangetragen wird. (2006)
Wenn dir alle egal sind, bist du es allen auch. (1993)
Einsamkeit bedeutet: allein mit sich selbst zu sein. Zweisamkeit hingegen bedeutet oft nicht anderes als losgelöst von seinem Selbst zu sein. (2001)
Manchmal sitze ich allein in meiner Wohnung und sehne mich nach menschlicher Nähe und Zweisamkeit. Wenn ich mir dann aber einen Menschen herbeigerufen habe, dann sehne ich mir oft sogleich wieder die Einsamkeit herbei. (1993)
Wie sollen sich Kinder bloß in einer Welt zurechtfinden, die viele namhafte Wissenschaftler längst als verloren bezeichnen? (1993)
Wenn mir jemand im aufmunternden Tonfall sagt: „Daran wirst Du Dich mit der Zeit schon gewöhnen.“, so verstehe ich meist nur: „Damit hast Du Dich gefälligst abzufinden!“ (1993)
Ich bin ja darum bemüht, jene meiner Charakterzüge zu ändern, die negativ auf meine Mitmenschen wirken. Bedauerlicherweise aber funktioniert dies nun mal am besten, wenn keine Mitmenschen zugegen sind. (1995)
Ich bin nicht zwangsläufig einsam, wenn ich allein mir selbst bin. Vielmehr ertrinke ich in Einsamkeit, wenn alle mir scheinbar nahe sind und ich dennoch keine Nähe spüre. (2001)
Der Wert eines Menschen läßt sich mit Sicherheit nicht an der Wertschätzung ablesen, die er von seinen Mitmenschen erfährt. (1993)
Wenn wir den Kindern dieser Welt mehr Mitspracherecht zuteil werden ließen, so hätten sie eine bedeutend größere Chance erwachsen zu werden. (1993)
Was ist das bloß für eine Wegwerfgesellschaft, die sich mit aller Macht selbst am Leben erhalten möchte? (1993)
Jeder hat einen Namen, auch wenn dieser nie in der Zeitung steht. (1993)
Rassisten sind die einzige Minderheit, die eine Diskriminierung durch ihresgleichen bedingt verdient hätten. (1993)
Ein erlebter Alptraum ist, daß alle Menschen etwas geben und doch die wenigsten genug haben. (1993)
Wenn an Aschermittwoch plötzlich alle ihre Masken fallen ließen, dann wäre tatsächlich alles vorbei. (1995)
Wir wollen ja auch schon deshalb immer mehr, weil wir mit dem wenigen, was wir hatten, schon nichts anzufangen wußten. (1994)
Auch wenn wir mittlerweile gelernt haben mit Messer und Gabel zu essen, so bleiben wir doch ein Volk von Menschenfressern. (2001)
Immer mehr Menschen auf dieser Welt, und immer weniger worin sie sich voneinander unterscheiden. (1993)
Das Leben ist doch nur deshalb in den Händen der Männer, weil die Mütter es ihnen dort hineingelegt haben. (1993)
Für die Mehrheit der Menschen besteht das Problem darin, das eigene Handeln wirklich zu überdenken. Bei mir verhält es sich genau umgekehrt. (1993)
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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