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Nachlass der Poeten Arne Pahlke, November 1997
Der Fluchtpunkt Freitod ist dem verzagten Dichtern sehr geläufig. Und dies nicht allein in der Theorie. Nein, sie praktizieren ihn häufig! Sie folgen sozusagen diesem verstrickten Weg bis in die Schlinge. Feilen aus ihrem Leben eine sie permanent marternde Schraubzwinge, die ihren Lebenssaft erst aufs Papier und anschließend aus ihren Leib treibt.
Und damit ihnen dies auch gelingt, fädeln sie ihren Strick höchst penibel. Über viele Jahre schreiben sie ihr verschludertes Leben melodisch in eine Selbstmordfibel. Die dann, wenn ihnen ihre Zunge endlich gebändigt aus dem Halse hängt, abstoßend scheinheilig, ihrem kämpferischen Leben und Werk gedenkt.
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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