Ohne Worte

Arne Pahlke, Januar 1995

 

Immer wieder

nach dem Schreiben,

wird sich mir,

dem Dichter zeigen,

ob ich denn mein jüngstes Werk,

wohl auch gut mit dem genährt,

was es zum Überleben braucht.

Ohne Worte

Waren meine Worte trübe,

ihr Sinn gestutzt,

zu matt und müde,

so scheint die Fassade schlecht verputzt.

 

Dann muss ich einmal mehr begreifen,

dass auch in mir

viele schwer zumutbare Zeilen reifen,

und mir nur selten ein wahres Kunstwerk gelingt.

 

…meist tut es dies nicht einmal bedingt!

(wie in dem hier vorliegendem Fall)

 

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